Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Alleinstellungsmerkmal für Gera

Kinder mit Behinderung oder die von Behinderung bedroht und in ihrer körperlichen, kognitiven, sprachlichen, emotionalen und/ oder sozialen Entwicklung gefährdet oder verzögert sind, brauchen professionelle Unterstützung. Frühförderung ist im Unterschied zur frühkindlichen Bildung ein Sammelbegriff für pädagogische und therapeutische Maßnahmen. Sie gewährleistet Unterstützung für Eltern und andere Bezugspersonen im Lebensumfeld des Kindes von der Geburt bis zum Schuleintritt. Dabei sollen u.a. Entwicklungsverzögerungen und -gefährdungen, drohende oder bestehende Behinderungen rechtzeitig erkannt werden. Durch Anregung der Fähigkeiten und Potentiale des Kindes soll die angestrebte positive Entwicklung die Eingliederung ins soziale Umfeld ermöglichen.
"An rund 70 Hochschulen wird Bildung im frühen Kindesalter gelehrt, aber nur in Gera die Interdisziplinäre Frühförderung", verdeutlicht Institutsleiter Professor Dr. Armin Sohns und stellt damit das Alleinstellungsmerkmal für die SRH Fachhochschule in Gera dar. Gemeinsam mit Studiengangsleiterin Professor Dr. Annette Hartung stellte er diesen innovativen Studiengang Sozialministerin Heike Taubert, OB Dr. Norbert Vornehm und dem SRH Vorstandschef Prof. Klaus Hekking vor.
Zum Wintersemester 2007/2008 habe die SRH Fachhochschule erstmals mit 24 Studenten begonnen, die in naher Zukunft als erste Absolventen diese Einrichtung verlassen werden. Heute studieren insgesamt 102 der 330 eingeschriebenen Studenten diesen auf dem Arbeitsmarkt hoch angesehenen Studiengang. Das es so ist, beweisen die Angebote für die baldigen Absolventen. Bereits jetzt haben 18 der 24 Studenten einen Arbeitsplatz u.a. in integrierten Kitas.
Innovativ und damit wahrscheinlich überzeugend beim Arbeitgeber sei, laut Prof. Dr. Hartung, die Symbiose aus medizinisch-therapeutischen und pädagogisch-psychologischen Studieneinheiten. "Zudem versucht moderne Frühförderung die gesamte Familie einzubeziehen", so die Studiengangsleiterin. Des weiteren partizipieren die Studenten vom internationalen Dozentenpool. "Neben bedeutenden Dozenten aus unseren Nachbarländern, wird ein- bis zweimal im Jahr ein Professor aus Kanada eingeflogen, um in Gera die Studenten zu unterrichten", so Prof. Dr. Sohns.
Doch damit ist das fachliche und persönliche Engagement der SRH Fachhochschule noch nicht erschöpft. "Es ist uns gelungen, erstmals den Europäischen Fachkongress ‚EURLYAID’ nach Deutschland zu holen", so die Studiengangsleiterin. Führende Experten werden im September in Gera über den neuesten Stand der Frühförderung und die besten Ausbildungskonzepte beraten.
Weiterhin sei in enger Zusammenarbeit mit den Studenten das Modellprojekt "Familienzentrum" zur Integration verschiedener sozialer Hilfeleistungen und der Aufbau einer Lehrfrühförderstelle als Praxisstelle für die Studenten in Gera in Planung.

( Fanny Zölsmann, 10.06.2010 )

zurück