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Doppeltes Spiel

Gera (NG). Fußball in der DDR, das ist nicht nur die Geschichte eines beliebten Volkssports. Für die SED- Führung hatte Fußball zudem eine hohe politische Bedeutung, nicht zuletzt in der ideologischen Auseinandersetzung mit dem "Klassenfeind". Damit war der Fußballsport stets auch im geheimpolizeilichen Visier des Staatssicherheitsdienstes.
Ein flächendeckendes Dopingsystem konnte im DDR-Fußball nicht nachgewiesen werden. Untersuchungsbefunde zeigten jedoch, dass bei Oberligaspielen Dopingmittel wie Amphetamin oder Depot -Turinabol verwendet worden sind.
Die Spiele der Fußballoberliga der DDR wurden durch Polizei und Ordner der jeweiligen Heimmanschaften sowie durch Mitarbeiter des MfS überwacht. Besondere Aktivitäten entwickelte das MfS bei Auswärtsspielen des Berliner Fußballclubs (BFC)Dynamo. Hier rechnete das MfS stets mit "Provokationen".
Die Wanderausstellung rund um das Thema Fußball in der DDR ist von Dienstag, 1. Juni, bis Mittwoch, 30. Juni, 9 bis 19 Uhr, in der BStU-Außenstelle Gera zusehen.

( 27.05.2010 )

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