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Kuratorium kümmert sich um Kunsthaus

"Das ist unmöglich", gehört nicht zum Sprachschatz von Prof. Klaus Hekking, Vorstandsvorsitzender der SRH Holding. An zwei Beispielen habe er das schon bewiesen, bestätigte er. Der Heidelberger Bildungs- und Gesundheitskonzern baut das Geraer Waldklinikum zu einem der modernsten Krankenhäuser um, und die private Fachhochschule zählt jetzt schon 350 Studierende. Auch die dritte Mission in Gera werde er meistern, ist er zuversichtlich.
Prof. Hekking ist Vorsitzender des jüngst gegründeten Kuratoriums für das Kunsthaus Gera. Ihm gehören desweiteren an: Prof. Hans Bauerfeind, Vorstandsvorsitzender der Bauerfeind AG und Präsident der IHK Ostthüringen; Peter Carqueville, geschäftsführender Gesellschafter Carqueville GmbH; Ullrich Erzigkeit, Chefredakteur der OTZ; Rainer Pfefferkorn, Präsident der Otto-Dix-Stiftung; Wolfgang Reichert, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Gera-Greiz; Erik von Scholz, Vorstandsvorsitzender GDF Suez Energie Deutschland AG; Ulrich Schütt, Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer der Kunstsammlung und Prof. Alfried Wieczorek, Generaldirektor Reiß-Engelhorn-Museen Mannheim.
Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm freut sich, dass sich so viele Persönlichkeiten aus der gesamten Bundesrepublik bereit erklärt haben, im Kuratorium mitzuwirken. "Es ist ein Riesenprojekt", gibt der Oberbürgermeister zu, doch mit dem Kunsthaus erhalte Otto Dix den Ausstellungsraum den der große Künstler und Sohn unserer Stadt verdient habe. Als Förderer wolle er die beiden Thüringer Ministerien Kultur und Bau in das Boot holen, trotzdem könne die Stadt seinen Anteil allein nicht schultern. "Wir sind dringend auf private Geldgeber, die sich an der Finanzierung von rund 1,5 Millionen Euro beteiligen, angewiesen, bestätigte er.
"Es geht dabei nicht nur um Großsponsoren, sondern auch das bürgerschaftliche Engagement zu fördern", sieht Prof. Hekking eine der Aufgaben des Kuratoriums. Gera müsse seine Attraktivität verstärken, und Kunst und Kultur seien dafür ein entscheidender Standortfaktor, ist er sich sicher. Das Projekt Kunsthaus sei der Schlüssel dafür. Er freue sich auf diese Arbeit, und er hoffe, dass die Geraer Bürger am Ende des Jahres 2011 ebenso stolz auf ihr Engagement sein können.
Prof. Bauerfeind will das Projekt aus voller Kraft unterstützen. Er habe damals schon dem Oberbürgermeister gratuliert, als er die ehemalige Landeszentralbank gekauft hat, lächelte der Wirtschaftsboss. "Als Ott-Dix-Stadt hat Gera ein Unterscheidungsmerkmal zu anderen Städten. Das muss man unterstützen", sagte er. Drei Gründe nannte Peter Carqueville für sein Mitwirken im Kuratorium: "erstens aus Überzeugung, zweitens will ich einen Beitrag aus meiner eigenen Tasche leisten und drittens als Person und Sohn dieser Stadt". Ulrich Schütt sieht es als eine Ehre an, in dem Kuratorium mitzuwirken. Er nannte das Ziel, das Kunsthaus in 17 Monaten zum 120. Geburtstag am 2. Dezember 2011 zu eröffnen, ein sportliches Programm. Der Oberbürgermeister ist optimistisch, es zu schaffen. Allerdings könnten noch keine Bauaufträge ausgelöst werden, da die Planungen noch im Gange sind. Der englische Architekt David Copperfield, der die Landeszentralbank gebaut hatte, wurde mit dem Umbaukonzept beauftragt. Dr. Vornehm rechnet mit einer Bauzeit von etwa zehn Monaten. Als erste Aufgabe für das Kuratorium sieht Prof. Hekking, ein klares Kommunikationskonzept und einen Plan zu erarbeiten, was, wann welche Aktionen fällig sind.

( Helga Schubert, 27.05.2010 )

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