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Neue Wege im Bereich Gesundheit und Soziales

Auf eine zehnjährige erfolgreiche Tätigkeit zum Wohle der Bürger der Stadt kann das Dezernat Jugend, Soziales und Gesundheit zurückblicken. In der Bilanz stellte die Dezernentin Elvira Krumflek fest, daß aus der ehemaligen Abteilung Gesundheit des Rates der Stadt ein leistungsfähiges System für die Heilung, Betreuung und Pflege geworden sei. Mit der Übernahme des Bezirkskrankenhauses 1990 und des Bergarbeiter-Krankenhauses 1991 in kommunale Trägerschaft sei der größte Bereich in Angriff genommen worden. Immerhin habe es damals 2000 Betten und viele Mitarbeiter gegeben. Als Erfolg bewertete sie, daß das Klinikum 1992 als Akademisches Lehrkrankenhaus der Friedrich-Schiller-Universität Jena berufen worden sei. In der Rückschau auf wichtige Ereignisse konnte die Dezernentin den Neubau der Lungenklinik, die neue Klinik für Strahlentherapie und Röntgenonkologie, den Anbau der OP-Container und die Rekonstruktion des OP-Traktes im Haus 3 sowie den Baubeginn des Chirurgischen Zentrums nennen. Ein weiterer Schritt war 1998 mit der Gründung der Geraer Wald-Klinikum gGmbH vollzogen.
Positiv bewertete Elvira Krumflek, daß die Strukturen der Polikliniken zum größten Teil nicht zerbrochen worden sind, sondern daß sie in Ärztehäuser mit eigenen Niederlassungen umgewandelt worden sind. Das gleiche sei im zahntechnischen, physiotherapeutischen Bereich und bei den Apotheken geschehen. Am schwierigsten sei die Einrichtung oder Beibehaltung von Beratungsstellen wie Diabetes- oder Schwangerenberatung gewesen, gab sie zu. Doch auf absolutes Neuland habe man sich im Bereich Sozialwesen begeben. Er mußte völlig neu aufgebaut werden. Als gelungene Maßnahme bezeichnete sie das Projekt "Arbeit statt Sozialhilfe". Von 1993 bis 1998 wurden hier rund 1250 Sozialhilfeempfänger vermittelt. Besonders kraß sei der Unterschied im Wohnungswesen. 1990 habe es noch 8000 Wohnungssuchende in Gera gegeben, blickte die Dezernentin zurück, während heute niemand mehr auf eine Wohnung warten muß.
Weitere Wendepunkte im Sozialwesen: die Gründung der Geraer Heimbetriebsgesellschaft 1993, die Eröffnung des Seniorenheimes Colliser Straße und Baubeginn des Wohnheimes Lieselotte-Hermann-Straße sowie die Einführung der Gera-Card S für Sozialschwache.
Das Berufliche Bildungszentrum als Bindeglied zwischen den Kammern und der Stadt sei ein wichtiger Schritt für die Ausbildung von Jugendlichen gewesen. 1991 wurden in der Einrichtung 50 Jugendliche ausgebildet, heute befinden sich hier etwa 130 Auszubildende in drei Lehrjahren. Seit 1997 wird das Bildungszentrum als Eigenbetrieb geführt und gehört zum Jugendamt. Elvira Krumflek wies auf weitere Erfolge im Bereich Kinder und Jugend hin, wie die Einführung der Kinder-Chipkarte, von denen bisher rund 2900 ausgegeben wurden, die Eröffnung des Kinder- und Jugendzentrums in der Werner-Petzold-Straße und die Errichtung des Jugend- und Freizeitzentrums in der Lusaner Straße 8. Mit wenigen Worten seien die Erfolge aufgezählt, meinte sie nachdenklich, aber es stecke eine Menge Arbeit aller Mitarbeiter dahinter.

( NG/hs, 06.11.1999 )

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