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Initiative des Sozialministeriums

Seit Dezember 2008 sind die Schulen verpflichtet, Anhaltspunkten für Vernachlässigung, Misshandlung, sexuellen Missbrauch oder einer sonstigen ernsthaften Gefährdung des Wohls eines Schülers nachzugehen (§ 55a Thüringer Schulgesetz). Um dieser Verpflichtung wirksam nachkommen zu können, ist besonderes Fachwissen der Lehrer erforderlich.
Nachdem im Zeitraum von September bis Dezember 2009 bereits 15 Mitarbeiterinnen der Schulpsychologischen Dienste der Staatlichen Schulämter geschult wurden, beginnen nun die Veranstaltungen für alle Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer in Thüringen. Sie werden in Kooperation von Schul- und Jugendämtern zu "anderen erfahrenen Fachkräften" - wie im Gesetz formuliert - fortgebildet. Im Zeitraum vom Februar bis April 2010 werden vom Landesjugendamt insgesamt 16 Veranstaltungen durchgeführt.
Dazu erklärte Familienministerin Heike Taubert: "Ziel dieser Fortbildungen ist es, an jeder Schule kompetente Ansprechpartner zu haben, die ihre Kollegen bei der Wahrnehmung des Schutzauftrages an der Schule unterstützen. Zudem wirken sie an der Abschätzung des Gefährdungsrisikos mit, erarbeiten mit dem Team der Schule die nächsten Handlungsschritte, sensibilisieren für den Umgang mit den Eltern und sind Verbindungsperson für die interdisziplinäre Kooperation."
Die Auftaktveranstaltung für den Landkreis Greiz fand am Dienstag, 9. Februar, im Geraer Osterland-Gymnasium statt.

( Gera (NG), 11.02.2010 )

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