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Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus

Deutschland gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus alljährlich am 27. Januar. Das ist zudem der Tag, den die Vereinten Nationen zum internationalen Holocaustgedenktag erklärten. Auch die Otto-Dix-Stadt Gera reiht sich unter dem Motto "Erinnern, um zu Mahnen und jungen Menschen die Vergangenheit nahe bringen für die Zukunft" dort ein.
Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm bittet die Geraer Bürger, die mit ihrer Teilnahme mahnen und jeder Gefahr der Wiederholung entgegen wirken wollen, sich am Mittwoch, 27. Januar, im Foyer der Bühne am Park des Theaters in der Küchengartenallee zu treffen. Die Veranstaltung beginnt auf Wunsch der beteiligten Schulen um 14 Uhr.
Gezeigt wird dort der Dokumentarfilm "Eine Ausnahme..." von Adrain Oeser. Der Film war nominiert für den Deutschen Menschenrechtsfilmpreis 2008. Trude Simonsohn, eine Jüdin aus Tschechien, die Ausschwitz überlebt hat, und Irmgard Heydorn, die in Deutschland Widerstand leistete, sind die Protagonistinnen dieses Films. In dem 23-minütigen Film werden die beiden Freundinnen mit ihren Geschichten und der sie verbindenden Freundschaft porträtiert.
Anschließend werden am Gedenkstein der Opfer des Nationalsozialsozialismus im Küchengarten Kränze niedergelegt. "Lassen Sie uns gemeinsam ein sichtbares Zeichen setzen für unsere Haltung gegen Nazismus, jede Form von Extremismus und Menschenverachtung", bittet OB Dr. Vornehm.
Die Gedenkveranstaltung wird unterstützt von DIE LINKE Stadtverband Gera, CDU-Kreisverband Gera, SPD-Kreisverband Gera, der Wählervereinigung Arbeit für Gera, FDP-Kreisverband Gera, Kreisverband Gera Bündnis90/Die Grünen.
Vor der Gedenkveranstaltung in der Bühne am Park veranstaltet der Bund der Antifaschisten - Verfolgte des Naziregimes unter dem Motto "Stadtgang gegen das Vergessen - Juden in Gera!" eine antifaschistische Stadtführung. Stadtführer Günter Domkowsky erwartet alle Interessenten 13 Uhr auf dem Marktplatz am Rathausportal. Von dort geht die Gruppe über die Amthorstraße, Laasener Straße zum Zschochernplatz und dann in den Küchengarten.

( NG, 22.01.2010 )

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