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Offenes Ohr für Anliegen der Bürger

91 Themen und Anliegen standen im Jahr 2009 insgesamt zu 95 Einzelterminen im Mittelpunkt der monatlichen Bürgersprechstunden von Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm. 76 Fälle davon sind abgeschlossen. Das sind rund 85 Prozent. "Im Gespräch lassen sich einvernehmliche Lösungen am ehesten finden. Deshalb habe ich schon zu Beginn meiner Amtszeit auch regelmäßige Sprechstunden eingeführt. Das Interesse ist groß", konstatiert der OB. "Ich lege großen Wert auf diese persönlichen Kontakte und offenen Gespräche. Dabei erhalte ich sehr viel Hinweise, was den Bürger unter den Nägeln brennt und was wir als Stadt noch weiter verbessern können."
Alle Bürgeranliegen werden über eine eigens geschaffene Stelle für Ideen- und Beschwerdemanagement der Stadt unter Einbeziehung der Fachdienste und Dezernate bis zum Abschluss bearbeitet. Manches geht nicht sofort, aber kein Vorschlag, kein Problem verschwindet in einer Schublade. Die Verwaltung bleibt dran.
Im vergangenen Jahr ging es in 24 Fällen um Angelegenheiten rund ums Bauen. 14 davon werden derzeit noch im Dezernat Bau oder im Landesverwaltungsamt bearbeitet bzw. entschieden. Ganz überwiegend handelt es sich hierbei um schwierige Fälle mit einer langen Vorgeschichte, bei denen es Diskrepanzen zwischen Vorstellungen und Wünschen der Bauwilligen und dem jeweiligen Gesetzesrahmen gibt. 16 konkrete Projekte wurden im Rahmen der Bürgersprechstunden von Vereinen oder Privatpersonen mit der Bitte um Unterstützung vorgestellt. Dabei ging es u.a. auch um die Hilfe durch die Stadt bei geplanten Veranstaltungen. In zehn Anliegen standen der Straßenverkehr und Parkplätze im Mittelpunkt. Durch einen neuen Belag in der Johannes-R.-Becher-Straße zwischen Franz-Petrich-Straße und Gerhard-Hauptmann-Straße soll zum Beispiel im Ergebnis eines solchen Gesprächs ab April/Mai der Lärm begrenzt werden. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen in der äußeren Dornaer Straße standen ebenfalls im Mittelpunkt der Bürgeranliegen. Hier gab es allerdings eine Ablehnung vom Landesverwaltungsamt.
Nicht nur aktive Hilfe anzubieten, sondern gegebenenfalls auch offen darüber zu reden, wenn die Unterstützung abgelehnt werden muss, ist dem OB wichtig. "Ein offenes Wort ist besser als leere Versprechungen. Die helfen keinem."
So mancher Besucher will aber auch einfach nur einmal Lob, Kritik, Ärger oder Freude loswerden, freut sich, den Oberbürgermeister im persönlichen Gespräch kennen zu lernen, kommt mit ganz persönlichen Anliegen der Familie oder sucht Hilfe für Kinder. "Ich nehme mir gern für alles Zeit", so Dr. Vornehm. Bei Angelegenheiten, die nicht im Verantwortungsbereich der Stadtverwaltung liegen, wird versucht zu vermitteln und zu helfen.
Für die nächsten OB-Sprechstunden am Montag, 8. Februar, 8. März und 12. April können Termine unter ( 8381111 oder per E-Mail unter Klinger.Anja@gera.de vereinbart werden.

( NG, 22.01.2010 )

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