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Qualität hat Vorrang

Die Stadt setzt in Sachen Öffentlicher Personennahverkehr auch in den nächsten 22 Jahren auf die Dienste der Geraer Verkehrsbetrieb GmbH. Nachdem die Vereinbarung alle parlamentarischen Hürden genommen hat, wurde sie am vergangenen Freitag von Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm und GVB-Geschäftsführer Udo Gantzke unterzeichnet. "Mit dieser Betrauungsvereinbarung, die bis Ende 2030 gilt, erhält der ÖPNV unserer Stadt eine sichere Perspektive", sagte der OB.
Er werte die Betrauung des GVB mit den Nahverkehrsleistungen in Gera als Vertrauensbeweis seitens der Stadträte und der Stadtverwaltung, betonte Udo Gantzke. "Das ist der Lohn für die gute und engagierte Arbeit der gesamten Belegschaft in unserem Unternehmen", freut sich der GVB-Chef. "Der GVB bietet den Bürgern einen modernen und ökologischen Nahverkehr von hoher Qualität und überdurchschnittlicher Verfügbarkeit. Die Betrauungsvereinbarung ist für uns Verpflichtung, auf diesem Weg weiterzugehen."
Die neue vertragliche Grundlage hatte der Stadtrat am 8. Oktober beschlossen. Mit der Betrauungsvereinbarung wird die bereits im Nahverkehrsplan der Stadt Gera und des Landkreises Greiz 2008-2012 enthaltene Entscheidung für den kommunalen ÖPNV im Gebiet der Stadt bekräftigt. Linien und Tarife muss der GVB weiterhin genehmigen lassen. So laufen im Sommer 2010 die Konzessionen für zehn Buslinien aus, die beim Thüringer Landesverwaltungsamt neu zu beantragen sind. Allerdings müsse die Behörde dabei die Betrauungsvereinbarung berücksichtigen, machte der OB deutlich.
Diese verpflichte den GVB, das Verkehrsangebot in der Stadt mindestens auf dem aktuellen Niveau fortzuführen. Das bedeutet u.a. die Beförderung der Fahrgäste mit Bussen und Straßenbahnen mit mindestens vier Millionen Fahrplan-Kilometern pro Fahrplan-Jahr, eine ortsfeste Infrastruktur für deren Betrieb und die Beförderung von Schülern. Überdurchschnittlichen Tarifänderungen muss der Stadtrat zustimmen. Zwar kann der GVB einen Teil der Leistungen an andere Unternehmen vergeben, muss aber mindestens 80 Prozent selbst erbringen.
Kernpunkt der Vereinbarung ist, die hohe Nahverkehrsqualität weiterhin zu sichern. Dafür wurden entsprechende Kriterien erarbeitet, deren Erfüllung durch den GVB nachzuweisen ist. Dazu gehören Sicherheit, Pünktlichkeit, das Verknüpfen von Linien und Anschlüssen, die Betreuung der Fahrgäste, Umweltfreundlichkeit sowie das Beschwerdemanagement.

( NG, 20.11.2009 )

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