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Ostthüringen überzeugt als Wirtschaftsstandort

Die Standortanalyse der IHK Ostthüringen zeigt, wo die Stärken und Schwächen der Region liegen. Nach 2005 erhob die IHK Ostthüringen zu Gera nun zum zweiten Mal diese Umfrage, in der Anfang dieses Jahres rund 600 Unternehmer zwischen Saalfeld und Altenburg zu 41 Standortfaktoren befragt wurden.
"Die Region Ostthüringen ist maßgeblich von kleinen und mittleren Unternehmern geprägt. Für diese ist der Standort zugleich Bezugsraum Nummer Eins. Entwicklungen innerhalb der Region sind für sie deshalb oft wichtiger als das Wirtschaftsgeschehen im nationalen oder internationalen Maßstab", erklärte Almut Weinert, Leiterin des Geschäftsbereichs Wirtschaft und Technologie der IHK Ostthüringen. So bietet diese Standortanalyse Denk- und Handlungsanstöße, um die Entwicklung Ostthüringens auch in Zukunft erfolgreich mitgestalten zu können.
Im Allgemeinen sind 82 Prozent der befragten Firmenchefs mit den Rahmenbedingungen in ihrer Re-gion zufrieden. Dabei schätzen sie die Leistungsfähigkeit des Energienetzes, die vorhandenen Gewerbeflächen und die Straßenanbindungen. Probleme werden eher im Bereich Energiekosten, Gebühren für Wasser, Abwasser und Müll sowie bei Gewerbe- und Grundsteuern gesehen.
Gerade Gera punktet durch die sehr gute Nah- und Fernverkehrsanbindung, den vorhandenen Gewerbeflächen, die Einkaufsmöglichkeiten sowie dem guten Angebot für die Kinderbetreuung.
Insgesamt werden die ostthüringischen Rahmenbedingungen mit der Note 2,7 bewertet. "Ostthüringen überzeugt bereits jetzt als Wirtschaftsstandort, doch um weitere Investoren anzulocken, muss ein ausreichendes Standortmarketing der Kommunen sowie eine überregionale Vermarktung der Gewerbeflächen erfolgen", resumierte Weinert.
Im Ranking zu allen sieben Regionen - Gera, Jena und den Landkreisen Saale-Holzland, Greiz, Saalfeld-Rudolstadt, Saale-Orla und Altenburger Land - platzierte sich Gera auf den 6. Platz. Das bedeutet eine klare Verbesserung im Vergleich zum Jahr 2005 und beweist damit, dass es einen wirtschaftlichen Aufschwung gibt. Jena bleibt nach wie vor auf Platz eins.

( Fanny Zölsmann, 13.11.2009 )

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