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Stadt "blitzt" ab sofort selbst

Den offiziellen Start für das kommunale "Blitzen" in Gera gab Bürgermeister Norbert Hein mit Mitarbeitern des Fachdienstes Ordnungsangelegenheiten. Ab sofort sind zwei extra eingestellte und geschulte Mitarbeiter, unterstützt von zwei weiteren Stadtbediensteten des Fachdienstes, im Schichtsystem im Stadtgebiet und in den Ortsteilen in Sachen Geschwindigkeitsüberwachung unterwegs.
"Wir haben bereits im April eine Vereinbarung mit der Polizeidirektion abgeschlossen. Ziel sind Verfolgung und Ahndung von Verkehrsordnungswidrigkeiten sowie von Verstößen gegen die Vorschriften über die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten", so Bürgermeister Norbert Hein. "Erstrangig wollen wir die Verkehrssicherheit auf Geras Straßen erhöhen. Deshalb lenken wir die Kontrollen besonders auf Gefahren- und Unfallschwerpunkte." Dazu solle es noch einmal eine Abstimmung mit der Polizei geben. Gerade der Bereich von Schulen, Kindergärten und Fußgängerübergängen würde besonders überwacht. "In einer ersten Phase, die voraussichtlich bis etwa Ende Oktober dauert, wollen wir Erfahrungen sammeln", berichtet Hein.
Um selbst "blitzen" zu können, habe die Stadt knapp 100.000 Euro investiert. Die Kosten sollen sich voraussichtlich im zweiten Jahr amortisieren. Zu den Neuanschaffungen gehört der Kauf moderns-ter Technik wie digitale Spezialkamera, PC, Software, geeichte Messgeräte und das Einsatzfahrzeug. Die neue Technik musste in das betreffende Einsatzfahrzeug eingebaut werden.
Die Mitarbeiter besuchten u.a. Schulungen in der Thüringer Polizeischule Meiningen. Dort machten sie sich theoretisch und praktisch in Sachen Grundlagenwissen Recht sowie zum Betrieb der Radaranlage fit. In Zusammenarbeit mit der Verkehrspolizeiinspektion Gera erprobten und vertieften sie erworbenes Fachwissen in praktischen Einsätzen. Das Fahrzeug wurde in der vergangenen Woche angeliefert und bereits getestet. Alle Messstellen werden künftig mit der Polizei abgestimmt. Nach jedem Einsatz sichten die Kollegen Verstöße und werten diese aus. Die gesammelten Daten gehen an die Zentrale Bußgeldstelle der Stadt. Dort werden Verwarn- und Bußgeldverfahren eingeleitet.

( NG, 16.10.2009 )

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