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Geras Oberbürgermeister auf den Spuren von Otto Dix

Der Todestag des 1891 in Gera geborenen Malers Otto-Dix (1891-1969) jährt sich am 25. Juli. "Vor 40 Jahren starb mit ihm ein Künstler, der bereits zu Lebzeiten zu den bedeutendsten Deutschlands zählte", sagte Geras Oberbürgermeister, Dr. Norbert Vornehm. Ihm sei es ein Bedürfnis, den wohl bekanntesten Geraer Ehrenbürger an diesem Tag besonders zu würdigen. In einer gemeinsamen Gedenkveranstaltung der Otto-Dix-Stadt Gera und der Gemeinde Gaienhofen/Hemmenhofen legen Dr. Vornehm und der Bürgermeister der Gemeinde, Uwe Eisch, Kränze am Grab Dix‘ auf dem Friedhof von Hemmenhofen am Bodensee nieder. Begleitet werden sie dabei unter anderem vom Vorsitzenden des Fördervereins Otto-Dix-Haus Hemmenhofen, Michael Kicherer. Eine Besichtigung des Hauses, in dem Otto Dix mit seiner Familie von 1936 bis zu seinem Tod lebte und das 1991 als Erinnerungsstätte eingerichtet wurde, schließt sich an.
In seiner Geburtsstadt Gera steht an diesem 40. Todestag ein Rundgang auf den Spuren von Otto-Dix auf dem Programm. Die Aufforderung des Künstlers "Trau deinen Augen" ist dabei das Motto der Tour, die die Stadt Gera und der Gera Tourismus e.V. anbieten. Sie beginnt 11.00 Uhr am Otto-Dix-Haus in Untermhaus und führt zu verschiedenen Stationen der Kinder- und Jugendzeit des Künstlers. "Wie wollen zeigen, was Otto Dix inspiriert und seine frühen Jahre geprägt hat", sagte Sozialdezernentin Christiane Neudert. Dabei werde auch auf verschiedene Gemälden und Zeichnungen des Künstlers eingegangen. Außerdem erfahren die Gäste Interessantes über den Zeitgeist um die Jahrhundertwende und hören Geschichten und Anekdoten aus dem Alltag des jungen Dix. Nach etwa einer Stunde endet der Rundgang wieder am Dix-Haus. Das zum 40. Todestag von Otto Dix erstmals vorgestellte Angebot, bereichert ab sofort die Offerten des Gera Tourismus Vereins.
Ein umfangreiches Programm bereitet Gera nach den Worten von Christiane Neudert für das 2011 vor, dem Jahr des 120. Geburtstages von Otto Dix. Dafür würden in den nächsten Monaten die Weichen gestellt. Dieser Vorlauf sei für Vorbereitung und Vermarktung unerlässlich, machte die Dezernentin deutlich. Neben Ausstellungen der Kunstsammlung Gera solle auch eine Verknüpfung mit anderen Museen erreicht werden. So könne im Stadtmuseum die Jugendzeit von Otto Dix lebendig nachvollzogen werden. Auch Angebote aus Musik und Ballett seien vorgesehen.
Die vielfältigen kulturellen Aktivitäten in Gera böten darüber hinaus weitere Ansatzpunkte zur Würdigung des großen Künstlersohnes. Verknüpfungen ließen sich zum Beispiel zur Galerie M 1 am Mohrenplatz, dem Kunstareal Osterstein, den GUD-Suez-Kunstpavillon im Hofwiesenpark sowie zur Höhler-Biennale herstellen, überlegt sie. Dazu müssten in den kommenden Wochen und Monaten weitere intensive Gespräche geführt werden. Vielversprechend sei die begonnene Verständigung mit Chemnitz zur gemeinsamen Vermarktung des Dix-Jahres. Die Touristik-Experten beider Städte hätten inzwischen die Kontakte vertieft und wollten Tagestouren und Pauschalangebote entwickeln. Im August sei dazu ein Treffen in Chemnitz geplant.

( 23.07.2009 )

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