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Gründerzeit-Wohngebäude öffnen ihre Pforten

Gera (NG). Der Tag des offenen Denkmals findet am 5. September statt. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto "Wohngebäude um die Jahrhundertwende". Die feierliche Eröffnungsveranstaltung ist bereit am 3. September, 15 Uhr, in der Villa Hirsch. Bei dieser Gelegenheit wird Oberbürgermeister Ralf Rauch auch den Handwerkerpreis in der Denkmalpflege verleihen. Am eigentlichen Denkmalstag haben am 5. September von 11 bis 17 Uhr die folgenden Kulturdenkmale geöffnet: Hermann-Drechsler-Straße 2 (Villa Hirsch), Kurt-Keicher-Straße 3 und 10, Schellingstraße 15, Schillerstraße 16, Schmelzhüttenstraße 33/35, Straße des Friedens 120 (Haus Schulenburg) und Weinbergstraße 4. Ein besonderer Service in diesem Jahr sind Busfahrten, die 11 bzw. 13.30 Uhr am Busbahnhof beginnen und wieder enden. Die Route führt über die Kurt-Keicher-Straße, Quellen-, Schiller- und Schmelzhüttenstaße bis Straße des Friedens. Die Abschlußveranstaltung ist 18 Uhr im Konzertsaal des Theaters vorgesehen. Hier wird auch der Denkmalpflegepreis der Stadt Gera 1999 verliehen. Für die musikalische Umrahmung sorgt das Vocal-Quartett "Iret & Co.".
Neben den geöffneten Denkmalen gibt es auch eine Reihe von Ausstellungen und Vorträgen. So zeigt die Untere Denkmalschutzbehörde die Fotoausstellung "Wohngebäude um die Jahrhundertwende" in der Kassenhalle der Sparkasse in der Schloßstraße. Die Fachgruppe Heimatgeschichte des Kulturbundes hat eine Postkarten-Ausstellung "Gründerzeitbebauung" erarbeitet, die vom 3. bis 17. September im Foyer des Rathaussaales zu sehen ist.
Im Haus Schulenburg, Straße des Friedens 120, kann die Ausstellung "Piet Stockmans" in der Zeit von 11 bis 18 Uhr besucht werden. Die musikalische Umrahmung hat "Vocatis" übernommen. Über das "Internationale Restaurierungs- und Baujugendlager im Kloster Konevista" informiert eine weitere Ausstellung, die das Bildungszentrum Ostthüringen vom 3. bis 26. September im Stadtmuseum zeigt. Schließlich noch - ebenfalls im Stadtmuseum - "Fundstellen und Funde vom Zoitzberg". Diese Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem Thüringischen Landesamt für Archäologische Denkmalpflege erarbeitet worden. Sie wird allerdings erst im November zu sehen sein.
Über "Artenschutzgerechte Gestaltung von Bauwerken - Darstellung bautechnischer Möglichkeiten" hält Friedhelm Hensen am 2. September, 19 Uhr, einen Vortrag im Barocksaal des Naturkundemuseums. Über "Gründerzeit als kulturhistorischer Aspekt" spricht Frau Heckmann am 4. September, 15 Uhr, im Stadtmuseum.
Ein weiterer Höhepunkt ist ein literarisch-musikalischer Nachmittag zum Thema "Goethe - Die Liebe - Die Kunst - Die Wissenschaft" am 5. September, 16 Uhr, im Barocksaal des Museums für Naturkunde. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Hör-mal im Denkmal" der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen findet dieses besondere Programm im ältesten denkmalgeschützen Haus Geras statt. Mitwirkende sind Künstler des Theaters und aus Berlin.

( 28.08.1999 )

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