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Vom Steuersystem fasziniert

"Als Gersche Fettgusche wieder in meiner Heimatstadt zu arbeiten, das ist für mich ein besonderer Tag", bekannte Dr. Viola Hahn zu ihrer offiziellen Amtseinführung als Vorsteherin des Finanzamtes Gera. Finanzministerin Birgit Diezel lobte sie als eine Frau der ersten Stunde, denn nach ihrem Studium begann die promovierte Ökonomin ihre Laufbahn in der Thüringer Steuerverwaltung im Finanzamt Gera. Hier war sie zunächst als Hauptsachgebietsleiterin Körperschaftsteuer, der auch die Rechtsbeihilfestelle, Vollstreckung und Investitionszulage zugeordnet waren, beschäftigt. Für Dr. Viola Hahn ist es die dritte Amtseinführung, denn von 1993 bis 2002 war sie Vorsteherin des Finanzamtes Greiz und danach bis September 2008 Vorsteherin des Finanzamtes Jena, wo sie die Zusammenführung der Finanzämter Jena und Weimar mit Bravour meisterte.
In der Feierstunde im Barocksaal des Museums für Naturkunde in Gera würdigte Birgit Diezel nicht nur die Herausforderungen, denen sich Dr. Hahn gern stellt, sondern auch die Arbeit mit den Menschen. Außerdem liege ihr die Vereinfachung des Steuersystems am Herzen. Die Finanzministerin gab zu, dass viele der neuen Regelungen die Rechtsanwendung nicht einfacher, sondern vielmehr noch komplizierter gemacht hätten. In verschiedenen Arbeitsgruppen bringe Frau Dr. Hahn ihr profundes Wissen in die Steuerpolitik des Landes und des Bundes ein, stellte Birgit Diezel fest. "Die neue Amtsvorsteherin des Finanzamtes Gera versteht ihren Beruf wirklich als Berufung. Als Thüringer Finanzministerin sehe ich solche Arbeitsleidenschaft natürlich gern", lächelte die Landesfinanzchefin.
Ein "Willkommen daheim" erhielt Dr. Hahn auch von der Vorsitzenden des Örtlichen Personalrates Gabriele Jäger. Sie sei, als der Chefsessel frei geworden war, ihre Wunschkandidatin gewesen, zeichne sich durch hohe fachliche und soziale Kompetenz aus und sei eine Frau, betonte sie. Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm freute sich, dass eine Gersche das größte Finanzamt Thüringen leitet. Dabei entspräche Frau Dr. Hahn nicht eben dem Klischee eines Finanzers. Sie sei neugierig und könne Brücken zwischen den Menschen bauen und Mauern überwinden, bekannte er. Scherzhaft ergänzte er auf die Maus in der Stuckdecke des Barocksaals hinweisend, dass er ihr genügend Mäuse wünschte, die dann auch wieder der Kommune zu Gute kommen.
Gerade in Zeiten der Finanzkrise will die neue Vorsteherin für alle Fragen der Bürger da sein und gemeinsam mit ihrem Team an Lösungen arbeiten, die für alle tragbar sind, sagte Dr. Viola Hahn, die sich für ihre Berufung bedankte. "Das Steuersystem hat mich fasziniert", sagte die engagierte Finanzamtschefin, die aber auch kulturelle Interessen an den Tag legt. Zur ihrer Amtseinführung wurde eine kulturelle Brücke zwischen dem Nationaltheater Weimar und Theater & Philharmonie Thüringen in Gera geschlagen. Nicht nur Künstler beider Häuser traten zur Feierstunden auf, auch die beiden Intendanten gaben sich neben vielen Gästen aus Wirtschaft Politik und Gesellschaft die Ehre.

( Helga Schubert, 30.04.2009 )

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