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Otto Dix in aller Munde

Otto Dix und damit die Stadt Gera als seine Geburts- und Heimatstadt in aller Munde - das wünscht sich Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm. Er ist der Überzeugung, dass Gera unter der ungenügenden Vermarktung der Stadt in Verbindung mit dem Namen seines großen Sohnes und Ehrenbürgers leidet. Aus diesem Grund wurde ein Marketingkonzept erstellt, das im Entwurf breit diskutiert und später dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt werden soll.
Das neue Stadt-Logo nennt er als ein gutes Beispiel der Umsetzung. Aber auch sonst wünscht sich der Oberbürgermeister ein einheitliches Erscheinungsbild. So sollten zum Beispiel alle Gebäude, die städtische Einrichtungen tragen, auch als solche mit dem gelb geschwungenen Balken an der Seite gekennzeichnet sein. Mehr als 60 Einzelprojekte sind in dem Marketingkonzept vorgesehen. Das Spektrum reicht von Kunst, Kultur, Wirtschaft und Bildung über Sport und die Entwicklung der Innenstadt bis hin zum Tourismus und Kommunikation.
Wesentlich mitverantwortet hat das Marketingkonzept die Fachdienstleiterin für Öffentlichkeitsarbeit Gisela Pflume. Für sie gibt es "Dix zum Anfassen". Die Vorstellungen gehen dahin, dass die Geraer Bürger besser mit Werken des großen Malers bekannt gemacht werden soll. Dazu werden begehbare Bilder in dreidimensionaler Form geschaffen. Der erste Dix zum Anfassen soll noch in diesem Jahr seinen Platz zwischen Untermhaus und Sorge finden. Orangerieplatz, Puschkinplatz und Museumsplatz bieten sich an. Auch an Schulen sollen Projekte vergeben werden, die sich mit Leben und Werk von Otto Dix befassen.
Im Jahr 2011 wird das Kunsthaus in der ehemaligen Landeszentralbank am Hofwiesenpark mit einer großen Ausstellung zum 120. Geburtstag des Künstlers eröffnet. Aber für Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm ist es wichtig, dass die eigene Bevölkerung den Namen Otto Dix hinausträgt. Wie die Geraer sich mit ihrer Stadt identifizieren und stolz auf sie sind, sei ein wichtiger Punkt und sollte auch auf die zutreffen, die selbst nicht ins Kunsthaus gehen. Das Marketingkonzept sei jedoch ein richtungweisendes Papier. "Es lebt und muss unter der Beteiligung aller ständig fortgeschrieben werden", vertritt der Oberbürgermeister seine Meinung.

( NG/hs, 30.04.2009 )

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