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Kunden legten mehr Geld an und verfolgten die Tilgung ihre Kredite

Gestiegene Kundeneinlagen und mehr Kredite für den Mittelstand konnte der Vorstand der Sparkasse Gera-Greiz in seiner Jahrespressekonferenz für das Jahr 2008 verkünden. Vorstandsvorsitzender Wolfgang Reichert bilanzierte die Bestätigung der konservativen Anlagestrategie innerhalb der Turbulenzen im Finanzgeschäft seit Herbst letzten Jahres. Freuen könne man sich, dass das Kundenvertrauen in die Sparkassen insgesamt deutlich gestiegen sei - das gehe aus einer repräsentativen Kundenumfrage hervor. Auch aus diesem Grund blicke man selbstbewusst in die Zukunft, auch wenn im Moment mehr Fragezeichen stünden als Antworten. "Zwar wird das laufende Jahr nicht so erfolgreich werden wie 2008, doch sind wir gut gerüstet für 2009", so Reichert.
Dass das vergangene Jahr zu den - betriebswirtschaftlich gesehen - erfolgreichsten gehört, belegen die vom Vorstand präsentierten Zahlen: Fast 1,5 Milliarden Euro konnte man 2008 als Kundeneinlagen verzeichnen, ein deutlicher Anstieg. Dabei verließ sich die Mehrzahl der Sparkassenkunden auf traditionelle Anlageformen, z.B. habe man 127.000 Sparkassenbücher ausgegeben und 12.000 Sparkonten neu eröffnet. Bereits jedes dritte Girokonto würde online geführt.
Entgegen hoher Kundeneinlagen musste man einen Rückgang der Kundenwertpapiere um 57 Prozent verzeichnen. Aufgrund der Turbulenzen an den Finanzmärkten hätten zahlreiche Kunden ihre Einlagen auf sicherere Anlageformen umgeschichtet. "Die Kursverluste im Herbst 2008 haben zu einer sinkenden Risikobereitschaft bei den Kunden geführt", erklärt Vertriebsvorstand Frank Emrich. Doch wie die aktuelle Kundenumfrage zeige, habe sich die Zufriedenheit der Kunden im Vergleich zu 2004 deutlich gesteigert. "Die Kunden fühlen sich bei der Sparkasse gut aufgehoben", so das Vorstandsmitglied.
Zudem machte man deutlich, das die Sparkasse Gera-Greiz auch der regionalen Wirtschaft ein zuverlässiger Partner sei. 2008 habe man mehr als 50 Millionen Euro für gewerbliche Kredite ausgereicht. Emrich bekräftigte, dass den Kunden auch 2009 keine Kreditklemme drohe. Man wolle auch weiterhin langfristige Partnerschaften pflegen und aufbauen. Emrich versicherte: "Die Sparkasse Gera-Greiz ist nicht auf staatliche Hilfe angewiesen", könne also die mittelständische Wirtschaft mit den notwendigen Krediten versorgen. Man werde auch in Zukunft für durchdachte und erfolgsversprechende Projekte offen sein und sie mit Krediten in kürzester Zeit unterstützen. Vorstandmitglied Markus Morbach verwies in diesem Punkt auch auf die internen Erfolge, die man 2008 in den Kreditverarbeitungsprozessen vorzuweisen hatte. "Bearbeitungszeiten in allen Bereichen wurden auf den Prüfstand gestellt und deutlich gekürzt", so Morbachs Kommentar.
Kredite habe man außerdem auch an öffentliche Haushalte gewährt. Die Kreditnachfrage der Kommunen stieg 2008 um ganze 16 Prozent. Im privaten Kreditgeschäft konnte man eine wachsende Tilgungsbereitschaft ausmachen.
Auch im Bereich der Vorsorge konnte man Zuwächse vorweisen. Vor allem das Volumen der Lebensversicherungen mit 19 Millionen Euro neu abgeschlossenen Beiträgen und über 51 Millionen Euro zusätzlicher Bausparsumme verzeichneten diesen Trend.
"Mit unseren 564 Mitarbeitern haben wir also 2008 ein gutes Ergebnis erzielt. Daneben haben wir rund 3 Millionen Euro in Technik und Gebäude investiert", fügt Reichert an. Noch diesen November wolle man das neue Kundencenter in der Schloßstraße eröffnen und mit Verbesserungen im IT-Bereich aufwarten. Nach der Umstellung auf ein einheitliches IT-System aller deutscher Sparkassen wolle man Technik, Ausstattung und Qualifizierung der Mitarbeiter finanzieren. Für die Kunden käme dann eine wichtige Neuerung: Kontoauszüge könnten sie ab April in allen Sparkassen-Filialen bundesweit ziehen.

( Christine Schimmel, 20.03.2009 )

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