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Gastronomen unserer Region diesmal exotisch-erotisch

Jede Frau ist für gutes Essen anfällig. Das behauptete schon Frauenliebling Giacomo Casanova. Das kann aber nicht ganz stimmen. Denn wenn sich jetzt am Sonnabend etwa 400 Gäste zum Köcheball im Saal von Rieger Gastro des Möbelhauses einfinden, dürfte grob gerechnet die Hälfte Männer sein. Diese sind also genauso "anfällig" für erlesene Gaumenfreuden wie das schwache Geschlecht.
Es ist schon die 7. Auflage des gastronomischen Ereignisses, zu dem der Regionale Köcheklub Gera einlädt. Die Leistungsschau der Ostthüringer Gastronomie steht unter dem vieldeutigen Motto "Exotisch-erotisch", holprig verkürzt auf "Ex(r)otisch". Was immer das auch sein mag. Wenn einerseits das Speisenangebot eine exotische Note haben sollte, so doch andererseits die weibliche Gästeschar erotisches Flair, denn es ist ein festlicher Abend mit Speisengala, Musik (Team 102), Gesang (Ute Freudenberg) und Body-painting (Lothar Pötzl).
Wie Wolfgang Hunger, 1. Vorsitzender des Klubs, und sein Stellvertreter Gerhard Dittrich darlegten, ist das Herzstück des Ballgeschehens wiederum ein Wettbewerb der Kalten Küche, der sich zum Ostthüringer Leistungsvergleich mausert und im Freistaat nach wie vor einzigartig ist. Es geht darum, wer das beste, schönste, originellste Plattenschaustück zaubert.
Diesmal wollen 25 Restaurants, Hotels und gastronomische Einrichtungen (Vorjahr: 18) exotisch-erotische Kreationen dem Publikum vorstellen. Der Sieger nimmt für ein Jahr einen Wanderpokal in Besitz und kann damit werben. Für einen 1., 2. und 3. Platz gibt es einen Pokal. Und erneut wird ein Publikumspreis ausgelobt.
Köche aus Geras Partnerstadt Arnheim bieten schon zum vierten Mal niederländische Spezialitäten an. Zu denen, die sich mit einem Schaustück der Kalten Küche hervortun wollen, gehören aus Gera das Hotel Novel, das Hotel Royal Inn, Rieger Gastro, die Gaststätte "Zum Fliegenschnapper" Zschippern und die KuK-Gastronomie.
Die Bar gestalten Danny Schädlich und Stefan Sander ("Novel"). Der Barkeeper kredenzt als Begrüßungstrunk einen "Bellini". Das ist ein Mix aus frischgepresstem Pfirsichmark, Zitrone, Pfirsichlikör und Rotkäppchen-Sekt.
Die Kunstwerke werden von einer kompetenten Jury begutachtet, darunter Matthias Köhler, Vorsitzender des Landesverbandes der Köche Mitteldeutschlands, und Claus Alboth, Küchendirektor des Erfurter Kaisersaals. Kritisch aber fair beurteilen sie, was der Poisonnier, Potagier, Rotisseur, Gardemanger, Saucier, Entremetier, Patissier und wie die Kochberufe alle heißen mögen, zustande gebracht haben.
Eine Kochshow dieser Größenordnung braucht Unterstützung. Diese kommt von Schwarzbach-Lebensmittelgroßhandel und Rieger Gastro sowie zwölf weiteren Sponsoren. Die Gäste werden bedient von fleißigen Lehrlingen der Geraer Staatlichen Berufsbildenden Schule für gewerbliche Berufe.

( Harald Baumann, 13.03.2009 )

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