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Mit einem Mausklick Hilfe für Notruf 112

Mit einem Mausklick alle Schnittstellen der Notrufsteuerung von Telefon über Funkalarmierungssystem, Toröffnung, Rettungsfahrzeugseinsatz, Hausalarm und vieles andere mehr zu erreichen, ist jetzt in der neuen Zentralen Rettungsleitstelle in Gera möglich. Durch eine 80-prozentige Förderung des Landes Thüringens und Eigenmittel der Stadt Gera sowie der Landkreise Altenburg und Greiz war der Umbau der alten Leitstelle möglich. Die Kosten für den Einsatz der modernsten Technik beliefen sich auf insgesamt 348 000 Euro. In diesen Tagen konnte die Einrichtung in Betrieb genommen werden. Bürgermeister Norbert Hein lobte nicht nur die technischen Möglichkeiten, sondern auch das freundliche Ambiente für die Mitarbeiter, "die hier ihre Arbeit im Dienst der Menschen verrichten", wie er feststellte.
Die Zentrale Rettungsleitstelle ist für rund 315.000 Menschen zuständig, die in Gera sowie in den Landkreisen Altenburg und Greiz in 550 Ortschaften, verteilt auf einer Fläche von 1564 Quadratkilometer, leben. 1992 wurde sie für den damalige Land- und Stadtkreis Gera in Betrieb genommen. Später kamen Zeulenroda, Altenburg, Schmölln und Greiz hinzu. Während sich das Einzugsgebiet wesentlich vergrößerte, hatte sich an dem 1992 installierten Abfragesystem nichts verändert. Die Erneuerung für die verschlissene Technik war aus diesem Grund dringend notwendig. Sie erhielt auch ein neues Domizil, allerdings nur wenige Meter neben der alten Leitstelle.
Der Vorsitzende des Zweckverbanbdes Rettungsdienst und Landrat des Altenburger Landes Sieghardt Rydzewski betonte, dass der 1995 von den drei Kreisen gemeinsam geschaffene Verband schon lange auf eine Erneuerung der Zentralen Leitstelle gewartet habe und dies nun ein freudiger Anlass sei.
Von Unfall und Brand, die Notarztkoordinierung bis hin zu freilaufenden Pferden oder Rettung des vierbeinigen Lieblings reicht das Spektrum der Themen, mit denen die 23 Mitarbeiter der Leitstelle über den Notruf 112 konfrontiert werden.
Mehr als 90 000 Einsätze im Jahr werden gefahren. Fast drei Viertel davon fallen auf den Rettungsdienst, 16 Prozent nimmt der kassenärztliche Notfalldienst ein, und vier Prozent werden von der Feuerwehr bewältigt. Sieben Prozent ist ein Sammelsurium sonstiger Hilfeersuchen.
In der Einsatzzentrale sind rund um die Uhr drei bis vier Mitarbeiter tätig. Sie koordinieren die Einsätze für Brand- und Katastrophenschutz, den Rettungsdienst, den Krankentransport, den Kassenärztlichen Notfalldienst, sowie auch allgemeine Vermittlungsaufgaben für die Stadt Gera sowie die Landkreise Altenburger Land und Greiz. Dafür stehen elf Rettungswachen mit 32 Fahrzeugen, 202 Feuerwehren, Katastrophenschutzeinheiten und das Technische Hilfewerk zur Verfügung.



( Helga Schubert, 06.03.2009 )

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