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Sportverein übernimmt Verantwortung für "Ossel"

Gera (NG). Der Ostvorstädtische Turnverein 1902 Gera (OTG) übernimmt von der Stadt die Bewirtschaftung der von ihm genutzten traditionellen Sportstätte "Ossel", der Ostvorstädtischen Turnhalle. Das sieht ein entsprechender Vertrag vor. Dessen Laufzeit über drei Jahre beginnt am 1. März und enthält eine Option auf weitere drei Jahre. "Jede Turnhalle, jeder Sportplatz, jedes Stadion, die ehrenamtlich durch Vereine geführt werden, sind erst einmal in ihrer Existenz gesichert", sagte Geras Oberbürgermeister, Dr. Norbert Vornehm. Mit der Übernahme durch die Vereine erhöhe sich deren Verantwortung für die Objekte. Dadurch werde effizienter und kostengünstiger gewirtschaftet, was letztlich dem Verein wie der Kommune zugute komme. i
OTG 1902 Gera hatte 2005 die Bewirtschaftung des Sportplatzes Röpsen in eigene Regie genommen. Ihm gleich taten das damals zehn andere Sportvereine. Sie betreiben die Sportstätten, die aber weiterhin Eigentum der Stadt sind und durch den kommunalen Eigenbetrieb Zentrale Grundstück- und Gebäudewirtschaft (ZGGW) verwaltet werden. "Unser Ziel ist es, die Stärken beider Seiten zu vereinen", betonte Bernd Kriebitzsch, Fachdienstleiter Bildung und Sport. Die ZGGW sei weiterhin für größere Baumaßnahmen an den Objekten zuständig, die laufenden Kosten, etwa für Wasser und Energie würden vom Fachdienst Bildung und Sport anteilig getragen. Was die Vereine an Verbrauchskosten im Vergleich zum Vorjahr darüber hinaus einsparen, käme ihnen für Reparaturen und ähnliches wieder zugute.
"Dieses Modell hat sich bewährt, weil die Vereine ganz gezielt auf ihre Mitglieder und Mitarbeiter einwirken können", schätzte er ein. Deshalb wolle man es weiterführen. Derzeit stünden die 2005 geschlossenen und jetzt auslaufenden Vereinbarungen auf dem Prüfstand. Dabei sollen auch Erfahrungen aus den zurückliegenden Jahren ihren Niederschlag finden. So gehe die Laufzeit der Vereinbarung zur "Ossel" von drei Jahren mit entsprechender Option auf Verlängerung auf den Wunsch der OTG zurück. Ein solches Angebot solle nun auch den anderen Vereinen unterbreitet werden.
"Unser Verein hat seit vier Jahren mit der Bewirtschaftung des Sportplatzes Röpsen Erfahrungen gesammelt", sagte Klaus Hemmann, 1. OTG-Vorsitzender. "Diese wollen wir nun für die Ostvorstädtischen Turnhalle nutzen." Allerdings habe die "Ossel" - Sportplatz und Turnhalle zusammen sind eine der größten Sportstätten Geras - ganz andere Dimensionen. Das auch, weil der Verein dort nicht nur in zwölf Sparten die sportlichen Aktivitäten seiner über 700 Mitglieder absichere, sondern darüber hinaus auch den Schulsport des Geraer Goethe-Gymnasiums. Für einen reibungslosen Ablauf sorgen künftig drei Vereinsmitglieder, die damit einen Arbeitsplatz erhielten. Unterstützt würden sie von ehrenamtlichen Helfern. "Wir haben mit dem Sportplatz Röpsen die Erfahrung gemacht, dass sich unsere eigenen Leute noch mehr engagieren, wenn sie selbst verantwortlich sind."

( 27.02.2009 )

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