Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Gesamtbilanz des Stadtrates ist positiv zu bewerten

Die Gesamtbilanz des Geraer Stadtrates hat der Stadtrats-Vorsitzender Bernd Koob (CDU) in einem Gespräch mit Neues Gera als durchaus positiv gewertet. Die Entwicklung der Stadt in den zurückliegenden fünf Jahren habe gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg ein gutes Stück vorangekommen sind. Allerdings dürfe nicht übersehen werden, dass bei der Schaffung von Arbeitsplätzen, der Schulsanierung und der Entwicklung der dörflichen Gebiete noch Defizite bestehen. "Deshalb wird es darauf ankommen, daß unmittelbar nach der Wahl zum Stadtrat die Arbeit nahtlos fortgesetzt wird," so Bernd Koob.

Zur Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik befragt, würdigte Bernd Koob vor allem die deutliche Veränderung der Wirtschaftsstruktur der Stadt Gera. Sie habe sich deutlich weg von unsicheren Arbeitsplätzen im verarbeitenden und Bauhauptgewerbe hin zu einer Struktur mit sicheren Arbeitplätzen bei Behörden und Verwaltungseinrichtungen, im Handel und im Dienstleistungsgewerbe entwickelt. Von den insgesamt 44.000 in Gera beschäftigten Arbeitnehmern seien jetzt rund 30.000 - also fast 70 Prozent - in diesen Bereichen tätig. Als Beispiele dafür nannte Bernd Koob die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte, das Waldklinikum, die "Gera-Arcaden", das Möbelhaus Rieger, die Großinvestoren Deutsche Telekom und Post AG, sowie als Dienstleister für die Wirtschaft die Berufsakademie und die Bildungszentren von IHK und Handwerkskammer. "Die Bundesgartenschau 2007 in Gera und Ronneburg wird ein Signal für die weitere Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Gera sein. Hier hat der Stadtrat deutliche Zeichen gesetzt," unterstrich der Stadtrats-Vorsitzende und nannte als weiteres positives Zeichen die Entwicklung der Steuereinnahmen. So sei das Gewerbesteueraufkommen in den zurückliegenden zwei Jahren von 18 auf 32 Millionen Mark angestiegen. Das Haushaltssanierungsprogramm beginne zu greifen, obwohl wir von einem ausgeglichenen Haushalt noch weit entfernt seien.

Auf die Gesundheits- und Sozialpolitik eingehend bezeichnete Bernd Koob die Gesundheitspolitik in Gera als beispielhaft. Die ambulante ärztliche Betreuung und die stationäre medizinische Versorgung lägen im Versorgungsgrad deutlich über dem Landesdurchschnitt. Erfreulich entwickelt hätten sich die Wohnungsituation, der soziale Wohnungsbau, die insgesamt moderaten Mietpreise sowie der Bestand an sozialen Einrichtungen und die Angebote für Jugend und Senioren. Glücklicherweise spielten Drogen, Gewalt sowie Behinderten- und Ausländerfeindlichkeit besonders bei der Jugend kaum eine Rolle.

( NG/ert, 05.06.1999 )

zurück