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Etwas olympische Nachlese beim 14. Köstritzer Werfertag

Der Köstritzer Werfertag wird mit Auflage Nummer 14 jünger. Das ist natürlich und mit dem Blick auf das Aufgebot für Peking bzw. die Ergebnisse deutscher Starter in der sogenannten Kernsportart Leichtathletik besonders nützlich. Manchen großen Namen wird man vermissen in den Startlisten. Denn Olympiajahre bedeuten immer Grenzzeiten. Das heißt jedoch in Bad Köstritz nicht, auf die Begegnung mit Werferstars zu verzichten. Das Muster für 2008:
Im diesmal zweitägigen Wettkampf stehen am Sonnabend, 30. August, ab 15.30 schon Sportler von sechs Bundesländern. Sachsen-Anhalt verteidigt den CWK-Pokal der B-Jugendlichen. Die Talente-Schau wird ab 18.50 Uhr zum OTWA-Nachwuchs-Cup im Kugelstoßen fortgesetzt mit dem Auftritt von Medaillengewinnern der Deutschen Jugendmeisterschaften und Jungstars wie David Storl (Chemnitz), Gordon Wolf (Potsdam) sowie Julia Fischer (Berlin), Lina Berends (Magdeburg) und Samira Burkhardt (Sindelfingen), die schon bei Weltmeisterschaften im Ring standen.
Der erfahrene Bad Köstritzer Trainer Horst Krinke staunte nicht schlecht über deren Meritenlisten und ordnete z.B. Storls Marken mit der Männerkugel nahe an Leistungen von einstmals Udo Beyer ein. Und vielleicht machen sich die jungen Leute gar daran, dann im Rahmenwettkampf beim ungewohnten, aber einst olympischen beidarmigen Kugelstoßen (ab 20.30 Uhr) den "Großen" wie Nadine Kleinert, Christina Schwanitz oder Peter Sack und Andy Dittmar ein Stück der sicher unterhaltsamen Schau zu stehlen. Da sind die deutschen Bestleistungen von Astrid Kumbernuss (31,27 m) und des Gothaers Andy Dittmar (32,20 m) übrigens Köstritzer Produkte. Und man kann sich gleich etwas von der Technik abschauen, um die Einheimischen am Sonntagvormittag (ab 11 Uhr) im traditionellen breitensportlichen Städtevergleich "Einhundert stoßen Kugel" und somit im Fernduell unter Ausrichterorten des Mitteldeutschen Werfercups Schönebeck, Bad Köstritz und Thum mit eigener Teilnahme zu unterstützen. Die Westsachsen waren im Vorjahr dicht an den 914,17 Metern der Thüringer dran. Aber es wäre doch eine Frage der Ehre, dass ... Oder? Wer in seiner Altersklasse um die neun Meter schafft, ist als Teilnehmer besonders gern gesehen. Alle erhalten da eine Urkunde mit Eintrag der besten Weite.
Für Zuschauer günstig ist, dass die Eintrittskarte für beide Wettkampftage gilt; - die Chance auf reichlich Leichtathletik von CWK-Pokal der Vereinsmannschaften mit "Lokalmatadoren" und vor allem jungen Thüringer Gästen (ab 9 Uhr) bis zu den weiteren Hauptwettkämpfen mit Hammer, Diskus, Kugel und Speer ab frühem Nachmittag. In deren Startlisten konnte Meetingchef Hans-Peter Bischoff ein halbes Dutzend deutscher Peking-Fahrer und auch manchen derer Olympiakonkurrenten eintragen.
Bei den Frauen sollen sich Weltmeisterin Betty Heidler, die Polin Anita Wlodarczyk u.a. im Hammerwerfen vergleichen. Bereits zum Talentetraining im Frühjahr hatte Robert Harting für das Diskuswerfen zugesagt. Er soll auf Frank Casanas (Spanien) und Michael Möllenbeck treffen. Außerhalb des Rings wird dabei Meetingrekordler Lars Riedel stehen. Der Olympionike und Weltmeister kommt, um seine Autobiographie "Meine Welt ist eine Scheibe" vorzustellen und zu signieren.
Er ist ja auf Abschiedstour, aber sicher sehr gern gesehen als Gast. Und schließlich trugen jahrelang die Werbeplakate zum Werfertag sein Foto.

( Thomas Triemner, 29.08.2008 )

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