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IHK bezog ihr neues Service-Domizil

Die rund 34.000 Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammer Ostthüringen zu Gera (IHK) verfügen jetzt über ein modernes Service-Zentrum. Am Wochenanfang wurde das in nur 16 1/2 Monaten entstandene neue Verwaltungsgebäude in der Gaswerkstraße feierlich eingeweiht. Das für 12,5 Millionen Mark errichtete viergeschossige, architektonisch interessante Bauwerk unmittelbar neben dem IHK-Bildungszentrum atmet Zweckmäßigkeit und sparsame Eleganz und gewährleistet den rund 100 Mitarbeitern auf 2200 Quadratmetern Nutzfläche vorzügliche Arbeitsbedingungen für ihre vielfältigen Betreuungsaufgaben.
Die Grüße und Glückwünsche des Thüringer Ministerpräsidenten Dr. Bernhard Vogel überbrachte der Chef der Thüringer Staatskanzlei, Dr. Michael Krapp. Im Beisein zahlreicher weiterer Vertreter aus Politik und Wirtschaft dankte Kammerpräsident Dr. h.c. Lothar Späth dem Architektenteam Klaus Hitzler und Otto Zwade sowie allen am Baugeschehen und der Ausstattung des Gebäudes beteiligten Firmen, voran der H.-Müller-GmbH Niederlungwitz , für die termingerechte und qualitativ gute Arbeit.
Bei aller Freude über das neue moderne Zuhause der IHK, wodurch mehrere kleinere, verstreut liegende Standorte überflüssig werden, wurde auch diesmal Kritik am maroden Zustand der Zufahrt Gaswerkstraße laut. Bürgermeister Andreas Mitzenheim unterbreitete dazu Überlegungen der Stadt, die eine neue Lösung für die Anbindung des Standortes vorsehen. Am selben Tag informierte Lothar Späth vor der Presse über die Ergebnisse einer IHK-Vollversammlung. Nachdem dem leidlichen Thema Abwasserbeiträge und Gebühren keine Reaktion der Kommunen, der Kommunalaufsicht, des Innenministeriums und des Städte- und Gemeindebundes auf die Vorschläge der IHK erfolgte, verbleibe nunmehr nur noch der Weg zum Kadi, um durch Musterprozesse gegen die Zweckverbände Wasser/Abwasser eine Klärung der Rechtslage herbeizuführen. So habe ein von der Kammer in Auftrag gegebenes Gutachten errechnet, dass allein beim Zweckverband "Mittleres Elstertal" zwischen 80 und 100 Millionen Mark Kostenreduzierungen möglich seien,die den Unternehmen und den Bürgern zugute kämen. Die Kammer rät allen Betroffenen, gegen Beitrags- und Gebührenbescheide vorerst Widerspruch einzulegen.

( 06.03.1999 )

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