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Außergerichtliche Einigung sichert Theaterbetrieb dauerhaft

Oberbürgermeister Ralf Rauch und Heinrich XIII. Prinz Reuß haben eine außergerichtliche Einigung geschlossen, die den Theaterbetrieb im Großen Haus in Gera dauerhaft sichert. Darin verzichtet das Haus Reuß auf jede Zahlung eines Nutzungesentgeltes. Umgekehrt wird das Haus Reuß von der Zahlung von Betriebskosten freigestellt.

Die Frage des Eigentums an Theatergrundstück und -gebäude bleibt von der Vereinbarung zwar unberühert, soll aber möglichst in einer "gütlichen Einigung" geklärt werden.

Oberbürgermeister Ralf Rauch zeigte sich mit der Vereinbarung sehr zufrieden und sprach von einem wichtigen Schritt für die Geraer Kultur. Nach den Irritationen um die Zukunft das Theatergebäudes könnten sich die Stadt Gera und das Haus Reuß nun wieder gemeinsam ihrer Verantwortung für die kulturellen Traditionen widmen.

Die Vereinbarung muss noch dem Geraer Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt werden. Das wird voraussichtlich zur Sitzung am 18. März erfolgen. Woizlawa Feodora Prinzessin Reuß hatte bereits am 1. Oktober beim Landesamt für die Regelung offener Vermögensfragen die Rückübertragung verschiedener Vermögenswerte beantragt, die bis 1948 Erbprinz Heinrich XLV. gehörten. Dazu gehört auch die "Gärtnerei" (Küchengarten). Gegen den ablehnenden Bescheid des Amtes hatte die Prinzessin beim Verwaltungsgericht Gera geklagt. Ein Urteil dazu liegt noch nicht vor. Im Zusammenhang mit der "Außergerichtlichen Vereinbarung" der Stadt und des Fürstenhauses hat das Landgericht Gera mit Beschluss das Ruhen des Verfahrens angeordnet.
In der Stadt Gera hatte das Verfahren zu erheblicher Unruhe und Sorge um den Fortbestand des Theaters geführt.

( 27.02.1999 )

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