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Buga Gera-Ronneburg ist ein touristischer Schub nach vorn

Einen Eindruck vom Entwicklungsstand der Bundesgartenschau in Gera und Ronneburg kurz vor der Eröffnung holte sich die Arbeitsgruppe Tourismus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion bei einer zweitägigen Klausurtagung. Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe, Klaus Brähmig, zeigte sich besonders von der Wismut-Sanierung beeindruckt. Hier sei etwas in der Welt Einmaliges und Beispielgebendes geschaffen worden. Er sei überzeugt, dass die Bundesgartenschau der Tourismusbranche in Thüringen weiteren Zuspruch bringen werde.
"Das ist gut angelegtes Geld", lobte Thüringens stellvertretende Ministerpräsidentin und Finanzministerin Birgit Diezel. Neben der Kulturstadt Weimar 1999 sei die Buga die größte Investition des Freistaates. Hier werde nicht nur eine Stadt vorgestellt, sondern eine ganz Region, verbunden mit Umweltsanierung. "Wo einst Uran abgebaut wurde, kann man jetzt Urlaub machen", schwärmte sie. Sie verschenke jetzt immer statt Blumensträuße Buga-Eintrittskarten, lächelte sie.
Marlene Mortler, Mitglied der Arbeitsgruppe Tourismus und Vorsitzende des Tourismus-Ausschusses im Bundestag, will sich dafür einsetzen, Vorurteile abzubauen. 60 Prozent der Menschen aus den alten Bundesländern seien noch nie in einem der neuen Bundesländer gewesen, wusste sie. Als eigenes Beispiel führte sie an, dass sie sich mit einer Busgruppe aus ihrem Dorf bereits im vergangenen Jahr die Buga-Vorbereitungen angeschaut habe. Wenn alles grünt und blüht will sie mit ihrem Ausschuss Gera und Ronneburg besuchen, versprach die CSU-Politikerin.
Vo der Bundesgartenschau in Gera und Ronneburg erwartet Staatssekretär im Thüringer Agrarministerium Christian Juckenack einen Schub für die touristische Entwicklung der Region und ganz Thüringen, aber auch für andere Bundesländer. "Damit kann auch bei ausländischen Besuchern zunehmend Interesse für ein anderes Deutschland geweckt werden, das nicht als nur Industriestandort oder durch Städtetourismus geprägt ist", unterstrichen die Ostthüringer Bundestagsabgeordneten der CDU, Bernwart Müller und Volkmar Vogel. Auch in Berlin wollen sie über ihre Fraktion hinaus Werbung für die Buga machen. Ihr Vorschlag, eine Briefmarke zu dem Ereignis herauszubringen, sei leider vom Programmbeirat der Buga abgelehnt worden.



( NG/sch, 13.04.2007 )

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