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Rathaus-Sanierung Schritt für Schritt

Das Rathaus dominiert mit seinem Turm das Stadtzentrum, besonders natürlich den Markt. Die Sanierung des Gebäude hat sich über den Zeitraum von rund 15 Jahren erstreckt, Jahr für Jahr wurde ein im wesentlichen eigenständiger Bereich in Ordnung gebracht.
Begonnen hatten die Arbeiten bereits 1991 mit dringenden Sanierungen und baulichen Erweiterungen. Sie wurden dann über die Jahre Schritt für Schritt fortgesetzt. Einen ersten Höhepunkt erreichten die Arbeiten mit dem Thüringentag 2001, für den Gera Gastgeber war. In der Vorbereitung wurde der Rathaussaal mit Zuwendungen und einschließlich der historischen Sandsteinfassade des Rathauses mit Städtebaufördermitteln saniert. Im Saal, angrenzenden Sitzungsraum 107 und im Gewölbevorraum wurden neben Einbau einer neuen modernen Beleuchtungs- und Beschallungsanlage, der gesamte Parkettfußboden mit Tragkonstruktion erneuert. Es wurde neue Heizkörper und zugehörige Leitungen eingebaut.
Im Bereich der Empore und an der Saaldecke, mussten aber zuvor aufwendige Erneuerung der Holzbalken durchgeführt werden, da diese im Laufe der Jahrzehnte durch Feuchtigkeit stark geschädigt und nicht mehr tragfähig waren. In den Treppenhäusern des Rathauses, die unmittelbar zum Rathaussaal führten, wurden die verschlissenen Heizkörper mit Leitungen komplett ausgetauscht
Die Sandsteinfassade des Rathauses, hinter der sich die Pforte befindet, erfuhren eine grundhafte Sanierung mit Steinaustausch und Aufarbeitung, neuer Verblechung der Giebel und Gesimse und der Fensterbänke. Alle Fenster in dieser Fassade wurden aufgearbeitet.
Wegen erheblicher Schäden am konstruktiven Dachstuhl durch jahrzehntelange Durchfeuchtung Grund undichter Dachdeckung, musste das Dach des historischen barocken Seitenflügels grundhaft saniert werden. Dabei konnten gut erhaltene Teile des Dachstuhles erhalten und durch neue ergänzt werden, so dass die historische Dachstuhlform erhalten blieb und mit hohem handwerklichen Können den Abschluss fand.
Ein weiterer Bauabschnitt war die Sanierung des Turmes, angefangen von der kompletten konstruktiven Erneuerung des Kaiserstiels, der Turmhaubendachkonstruktion und der Decke der Türmerstube. Das Dach wurde mit Thüringer Schiefer neu gedeckt, die Turmbekrönung mit Einlegung von aktuellen Dokumenten feierlich begangen. Das Glockenspiel in der Turmhaube konnte repariert werden. Zur behindertengerechten Zugängigkeit der Ämter wird im Hinterhof ein behindertengerechter Aufzug mit moderner Stahl-Glasfassade angebaut. Die Bauarbeiten haben im November 2006 begonnen und werden bis April 2007 andauern. Gleichzeitig werden im hinteren Treppenhaus Richtung Brücke in zwei Ebenen Treppenlifte eingebaut.
Alle Leistungen der wurden durch erhebliche Fördermittel des Freistaates möglich.

( 30.11.2006 )

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