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Einheimische Handwerker sollten sich nach Leipzig aufmachen

Die Handwerksbetriebe unserer Region sind gut beraten, wenn sie sich einen wichtigen Termin vormerken. Ihre Interessenvertretung, die Handwerkskammer für Ostthüringen, rät ihnen, an der "mitteldeutschen handwerksmesse" teilzunehmen. Sie findet vom 17. bis 25. Februar 2007 in Leipzig statt. Es ist eine Jubiläumsschau. Denn seit zehn Jahren demonstriert die Messe alljährlich im Frühjahr, was das Handwerk an Leistungskraft so drauf hat.
Auskünfte zur Präsentation handwerklichen Könnens gaben vor der Presse der Geschäftsführer der Leipziger Messe GmbH Josef Rahmen und seine Projektdirektorin Bettina Kaiser, der Stellvertreter des Hauptgeschäftsführers der Handwerkskammer für Ostthüringen Hans-Joachim Reiml und der Verantwortliche der Kammer für Marketing und Messen Klaus Rüdiger.
Messechef Josef Rahmen verwies voller Stolz darauf, dass sich die Leipziger Veranstaltung zum drittgrößten Treff des Handwerks in Deutschland gemausert hat. Zur Messe Nr. 9 im Februar dieses Jahres vermochten 260 Aussteller 172.000 Besucher anzulocken, wobei diese Zahlen auch darauf fußen, dass parallel zur Handwerkspräsentation die ebenso sehenswerte Verbrauchermesse "HAUS-GARTEN-FREIZEIT" stattfand.
Eine solche Kombination hat inzwischen bundesweit Nachahmung gefunden. Ganz klar: Das erhöht das Besucherinteresse und lässt das derzeit zarte Pflänzchen "Aufschwung des Handwerks" besser gedeihen. Deshalb hegt die Messeleitung die begründete Erwartung, dass im Februar 2007 erneut etwa 260 Aussteller den Weg nach Leipzig einschlagen und die Besucherzahl erreicht und überboten werden kann.
Die Messebesucher und die Aussteller dürfen sich auf ein vielseitiges Programm freuen. Dazu gehört auch der zum dritten Mal stattfindende "Mitteldeutsche Außenwirtschaftstag". Die Veranstaltung trägt den Titel "Geschäfte ohne Grenzen: Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen und Geschäftsanbahnungen". Wer teilnimmt, erhält Tipps von Experten zur Erschließung neuer Märkte.
Auch die Ostthüringer Kammer sieht laut Hans-Joachim Reiml die Messe als wirtschaftspolitisches Forum des regionalen Handwerks und als Informationsbörse für den Verbraucher. Die Philosophie lautet: Wer heutzutage als Handwerksunternehmen Erfolg haben will, muss mit eigener Identität, kundenfreundlichem Service und bester Qualität auf dem Markt präsent sein.
Die Handwerkskammer betrachtet die Messebeteiligung als gut organisierte Serviceleistung, wobei der Gemeinschaftsstand sich seit Jahren als Besuchermagnet bewährt und zur Spitzenposition des Thüringer Handwerks auf der Messe beiträgt. Februar 2006 präsentierten sich 40 Aussteller aus der Region in Leipzig. 2007 soll diese Zahl möglichst egalisiert werden.
Die Kammer favorisiert zur Darstellung der Leistungskraft des Ostthüringer Handwerks den Leipziger Messestandort, erst in zweiter Linie dann die Messen in München, Graz und Bozen und weitere. So wird sich das hiesige Handwerk speziell zum Thüringentag mit vielfältigen Aktionen als leistungsstarke Branche vorstellen. Das besondere Augenmerk wird dabei gelegt auf Innovation und Umwelttechnologien des Handwerks.
Ganz anderer Art sind die publikumswirksamen Sonderschauen, wie beispielsweise eine Gläserne Backstube, eine Gläserne Fleischerei oder auch das Lehrlingsfrisieren - alles gut geeignet, um als Besucher den Fachleuten bei der Arbeit über die Schulter zu schauen.
Neues Gera wollte wissen, welche Handwerksbetriebe schon gute Erfahrungen mit ihrer Messepräsenz in Leipzig gemacht haben. Genannt wurde uns zum Beispiel der Betrieb Metallbau Untitz. Der 44-jährige Chef Thomas Schleicher hat sich mit seinen Mitarbeitern aufs Edelmetallschweißen spezialisiert. Er wie auch andere Unternehmer sehen den Wert ihrer Messeteilnahme in der Nachhaltigkeit. Von heute auf morgen könne man als Handwerksbetrieb nicht mit Aufträgen rechnen, wohl aber auf lange Sicht. Leipzig vermittle insgesamt wertvolle Impulse fürs wirtschaftliche Vorankommen und sogar für die Gewinnung von Lehrlingen.
Bei den über 9.300 Ostthüringer Handwerksbetrieben scheint eine ganze Anzahl wieder so etwas wie ein bisschen goldenen Boden unter die Füße zu bekommen. Umfragen signalisieren zunehmend optimistische Erwartungen an eine Erholung. Die "mitteldeutsche handwerksmesse" will dazu beitragen, diesen Trend zu verfestigen. Deshalb sollten sich möglichst auch viele Ostthüringer Handwerksbetriebe in Leipzig präsentieren. Interessenten melden sich bei der Kammer unter ( (0365) 8225110 oder E-Mail: ruediger@hwk-gera.de

( Harald Baumann, 24.11.2006 )

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