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"Berufe aktuell" ganz praxisnah - Tips und Hinweise zur Ausbildung

Berufe zum Anfassen will die Industrie- und Handelskammer Ostthüringen zu ihrer zehnten Bildungsmesse "Berufe aktuell" am Mittwoch, 20. Januar, von 10 bis 19 Uhr im Kultur- und Kongresszentrum vorstellen. 80 Unternehmen und Einrichtungen informieren über mehr als 70 Berufsbilder und fast alle Ausbildungsberufe. "Wichtig ist", so erläuterte IHK-Geschäftsführerin für Aus- und Weiterbildung, Ingrid Weidhaas, im Pressegespräch, dass die Berufe so praxisnah wie möglich vorgestellt werden". Damit sollen Jugendliche auch einen besseren Einblick in das Berufsbild bekommen, von dem sie mitunter eine falsche Vorstellung hätten. Besonders zu empfehlen sei die Bildungsmesse Schülern der achten, neunten und elften Klassen, aber natürlich sei sie für alle offen, versicherte Ingrid Weidhaas, die sich auch über den Besuch zahlreicher Lehrer und Erzieher freuen würde. und genau dieser Besuch empfiehlt sich auf jeden Fall.
"Berufe aktuell" zeigt aber nicht nur, was junge Leute werden können, sondern informiert über Studienwege sowie Möglichkeiten der Umschulung von Rehabilitanden und Weiterbildung für Erwachsene. Die Information sei deswegen so komplex, da sich viele Partner zusammengefunden hätte, betonte die IHK-Geschäftsführerin. Neben der IHK sind die Handwerkskammer, das Arbeitsamt Gera, das Schulamt und das Schulverwaltungsamt die ideellen Träger, aber es stellen sich auch das Berufsförderungswerk Seelingstädt, die Universitäten Jena und Ilmenau, die Fachhochschulen Jena und Zwickau, die Berufsakademie Gera und Glauchau und viele weitere Bildungseinrichtungen aus Gera und Umgebung, dem Landkreis Greiz, Weimar, Wiesbaden, Zeulenroda, und Erfurt vor. Zum ersten Mal dabei ist das Geraer Waldklinikum. Es informiert über alle Ausbildungsberufe, die im Waldklinikum möglich sind. Dazu gehören neben den Pflegeberufen auch Bürokauffrauen oder Gärtner.

"Berufe aktuell" präsentiert Berufe aus den Branchen Metall und Elektro, Bauhaupt - und Baunebengewerbe, Handel, Druck, Keramik, Banken, Versicherungen, Landwirtschaft, Kraftfahrzeuggewerbe, Medien, Informations- und Telekommunikation sowie Gesundheits- und Pflegeberufe. Eine Aufwärtsentwicklung sieht die IHK gegenwärtig für die Berufe in der Metall- und Elektroindustrie. Aber auch die Ausbildung im Bauhaupt- und -nebengewerbe dürfe, trotz momentaner schlechter konjunktureller Lage, nicht vernachlässigt werden. Facharbeiternachwuchs müsse gesichert sein.

In diesem Jahr werden zwei bis drei Prozent mehr Schulabgänger erwartet. Nur 2800 Unternehmen bilden zur Zeit aus, beklagte Ingrid Weidhaas. "Es könnten mindesten 500 bis 550 mehr sein", meinte sie. Ausbildungsplatzentwickler der IHK würden sich in den nächsten Wochen auf den Weg begeben, um mit Unternehmern, in deren Betrieben noch nicht ausgebildet wird, ins Gespräch zu kommen und sie anzuregen, Azubis aufzunehmen. Um jungen Menschen zusätzliche Ausbildungsplätze und vor allem nach der Lehre auch eine sinnvolle Beschäftigung zu bieten, soll in Ostthüringen ein regionales Bündnis für Ausbildung und Beschäftigung geschlossen werden, kündigte Ingrid Weidhaas an. Diese Übereinkunft der IHK mit den Gewerkschaften, dem Gemeinde- und Städtebund sowie der Thüringer Landesregierung soll zur Bildungsmesse getroffen werden.

( 16.01.1999 )

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