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Aufruf des Oberbürgermeisterszur Unterstützung von Flüchtlingen

Liebe Geraerinnen und Geraer,

fast täglich hören wir von Ereignissen in der Welt, die Menschen zur Flucht aus ihrer Heimat veranlassen. Diese Menschen suchen Schutz und Aufnahme in verschiedenen Ländern der Erde.
In Thüringen wurden 1998 ca. 3500 ausländische Flüchtlinge aufgenommen. Wie alle anderen kreisfreien Städte und Landkreise ist auch Gera gesetzlich verpflichtet, einen Teil dieser Flüchtlinge aufzunehmen und unterzubringen.
Bisher weist unsere Stadt im Gegensatz zu altbundesdeutschen Städten und Landkreisen und auch einzelnen thüringischen Kommunen nur einen geringen Ausländeranteil von 0,8 Prozent auf. Jetzt werden auch in unserer Stadt einige Flüchtlingsfamilien ein vorübergehendes Zuhause finden. Die Unterbringung ist in bisher leerstehenden Wohnungen vorgesehen. Im Frühjahr ist die Einrichtung einer Gemeinschaftsunterkunft geplant. Liebe Geraerinnen und Geraer, Sie haben in der Vergangenheit immer wieder Ihre Bereitschaft unter Beweis gestellt, Menschen in Not zu helfen. Ich bitte Sie, auch den nun zu uns kommenden Flüchtlingsfamilien Schutz und Unterstützung angedeihen zu lassen. Dies kann in Form von Spenden für die Ausstattung der Wohnungen der aufzunehmenden Ausländer geschehen. Benötigt werden besonders Kühlschränke, Waschmaschinen, Liegen und Betten, Kinderbetten, Bettwäsche, Handtücher, Schränke, Stühle, Tische.
Spendenangebote werden durch die Arbeitsloseninitiative, Außenstelle Gera, Heinrich-Heine-Sr. 4, 07548 Gera, Tel.: (0365) 881426 entgegengenommen.
Für Ihre großzügige Unterstützung möchten wir uns im voraus herzlich bedanken.

( Rauch, Oberbürgermeister, 16.01.1999 )

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