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Geraer Gasnetz schon offen für andere

Strom kann jeder schon seit geraumer Zeit dort einkaufen, wo er will. Beim Gas ging das bisher nicht. Die technischen und organisatorischen Voraussetzungen fehlten. Das soll sich aber bis 1. Oktober bundesweit ändern. Mit den neuen Regelungen des Energiewirtschaftsgesetzes müssen alle Gasnetzbetreiber ihre Netze auch anderen Anbietern zur Verfügung stellen.
Bis Herbst 2005 gehörte das Geraer Gasnetz der Energieversorgung Gera GmbH (EGG), die es auch betrieb. Seit Herbst gibt es als neuen Netzbetreiber die GeraNetz GmbH, eine EGG-Tochter. Sie muss ihre Netze für alle Gasanbieter zu gleichen Netznutzungs-Konditionen zur Verfügung stellen - der EGG wie allen anderen, die in Gera Gas verkaufen wollen.
Die EGG ermöglicht schon jetzt, zum 1. April, die sogenannte "Beistellung". Das heißt: wenn ein Anbieter X in Gera Gas verkaufen will, kann er das Netz der Gera Netz bereits nutzen. Anbieter X kauft in dem Fall das Gas bei der EGG, bevor es ab Herbst völlig offen ist, woher jemand das Gas kauft.
Diese vorzeitige Öffnung des Gasnetzes erfolgt freiwillig, also ohne gesetzliche Notwendigkeit. Dazu sagte jetzt Dr. Henning Müller-Tengelmann, kaufmännischer Geschäftsführer der EGG: "Wir wollen unseren Kunden angesichts der hohen Gaspreise nicht nur in Gera, sondern in ganz Deutschland die Möglichkeit zur Wahl ihres Anbieters geben. Denn wir brauchen uns im Wettbewerb nicht zu verstecken!"
Für alle Endverbraucher dürfte es spannend werden, wie sich der Wettbewerb auf die Preise auswirkt. Dr. Henning Müller-Tengelmann geht davon aus, dass die EGG auch künftig marktfähige Gaspreise haben wird und dass sich durch den offenen Markt sogar neue, vorteilhafte Gasbeschaffungswege eröffnen könnten.

( 07.04.2006 )

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