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Gera muss im Jahr 2007 Tourismuszentrum werden

Zufrieden zeigte sich der Vorsitzende des Geraer Tourismus Vereins, Dr. Frank Rühlinag, im Rückblick auf das Jahr 2005. Man könne voraussichtlich mit Mehreinnahmen abschließen, obwohl man die Ticketpreise um 30 Prozent gesenkt habe.
Gästeführungen und Souvenirverkäufe seien deutlich gestiegen. So hätte man im Vergleich zum Vorjahr 500 bis 600 Gäste mehr betreut und mit 391 so viele Touren wie noch nie angeboten. Im Jahre 2001 waren es ganze 100 weniger. Vor allem die Angebote "BUGA-Info-Tour", "(Kraft) Salami - selbst gemacht", eine Tour in die Kraftsdorfer Salamifabrik, oder der abendliche Rundgang "Nachtwächter (Geschichten)" stießen auf großes Interesse. Insgesamt konnten mehr als 8.300 Besucher zu den Touren begrüßt werden. Um bei allen Angeboten mit qualifizierten Fremdenführern aufwarten zu können, schlossen im laufenden Jahr 13 Mitarbeiter einen Kursus zum Gästeführer ab.
Auch die Gera-Andenken kämen bei Touristen und Einheimischen gut an, so dass sich die Präsentation neuer Souvenirs wie des Gartenzwerges "Coryllis I." oder der Tasche mit Gera-Motiven in jedem Fall lohne.
Auch die "Schnupper-Bus-Stops", die Reisegruppen einen einstündige Zwischenstop in unserer Stadt ermöglicht, würden gut angenommen. So hätten zwischen Februar und August dieses Jahres 14 Reiseveranstalter mit 683 Gästen in den Geraer und Ronneburger BUGA-Bereich hinein ge-schnuppert. "Für das kommende Jahr konnten bereits zwei Veranstalter mit sieben bezahlten Touren gewonnen werden", bekräftigte Dr. Rühling die Idee, Touristen quasi im Vorbeifahren in die Stadt zu locken.
Auch Oberbürgermeister und Vorstandsmitglied Ralf Rauch unterstrich das Ziel des Vereins, den Bekanntheitsgrad der Stadt über ihre Grenzen hinaus zu erhöhen. Vor allem sei es wichtig, mit der BUGA GmbH zu kooperieren. "Gera war bisher kein Tourismuszentrum, muss aber 2007 auf jeden Fall eines werden", fasste der OB den Schwerpunkt des Tourismus e.V. in klare Worte. Bisher könne man optimistisch sein, dass aus der Zusammenarbeit eine echte Partnerschaft erwachsen werde, denn bisher hätte die BUGA GmbH schon ein Vertragsentwurf vorgelegt. Beiderseitiges Ziel sei es nun, diesen in einem Kooperationsvertrag fest zu machen, betonte Dr. Rühling.
Für 2006 solle wieder der Bustourismus im Mittelpunkt stehen. Die Begleitung der Gäste durch geschulte Gästeführer werde weiterhin Schwerpunkt sein und im Hinblick auf das BUGA-Jahr 2007 solle der Einsatz von "Stadthostessen" vorbereitet werden. "Insgesamt verfolgen wir das Ziel, die Zahl der Übernachtungsgäste zu erhöhen", so Geschäftsführerin Karin Oberreuther. Man müsse sich vermehrt auf Messen und Auftritten von Reiseveranstaltern präsentieren. Bei der Reisemesse "Travel.06" im Mai 2006 habe man die Möglichkeit, sich den rund 230 Veranstaltern vorzustellen.

( Christine Schimmel, 09.12.2005 )

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