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Graffiti den Kampf angesagt

Graffitissprühern will die Geraer Polizei das Handwerk legen. Vor wenigen Tage gelang ihr ein entscheidender Schlag in diese Szene. Bei neun tatverdächtigen Personen wurden Hausbesuche durchgeführt und Beweismittel sichergestellt. Dazu gehören Computer, Vorlagen, Eddingstifte, Graffitisprühdosen, Fototechnik und Handys. In diesem Zusammenhang wurden auch geringe Mengen Haschisch und Maryhuana gefunden.
Anteil an diesem Erfolg hat eine eigenständige Arbeitsgruppe der Polizeiinspektionen Gera-Nord und Gera-Süd. 1. Polizeihauptkommissar Gerd Brand, Leiter der Polizeiinspektion Süd, wertete die Tätigkeit der Arbeitsgruppe als vollen Erfolg ein. Insgesamt wurden seit Mai 375 Anzeigen aufgenommen. 172 Anzeigen konnten tatverdächtigten Personen zugeordnet werden. "Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen", sagte Gerd Brandt. Weitere Fälle befänden sich in der Prüfungsphase.
Seit dem Graffitigesetz vom 1. September, das die zumeist nächtlichen Sprühaktionen als Sachbeschädigung ansieht, habe die Polizei mehr Mittel in der Hand gegen die Täter vorzugehen.
Heiko Jäger, Mitglied der Arbeitsgruppe, stellte fest, dass sich die Sprüher im Alter von 15 bis 21 Jahren befinden. Zumeist seien es Schüler oder befänden sich in Ausbildung, Minunter seien sie in der Betäubungsmittelszene bekannt.
"Der Verfolgungsdruck durch die Polizei wird nicht nachlassen", unterstrich Hauptkommissar Brandt. Trotzdem sei die Polizei auf Hinweise durch die Bevölkerung angewiesen. Wer etwas Verdächtiges feststellt, sollte sich an die Polizei wenden, sagte er.

( NG/hs, 02.12.2005 )

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