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Sparkasse füllt die Finanzierungstöpfe auf

Mit einem günstigen Kredit will die Sparkasse Gera-Greiz die Weihnachtskasse etwa aufbessern. "Gerade jetzt, wo viele Menschen durch den Wegfall der Eigenheimzulage und der Erhöhung der Mehrwertsteuer verunsichert sind, wollen wir die Finanzoffensive starten", kündigte Vorstandsmitglied Roland Fried-rich an. Sie enthalte drei Programme und richte sich an private Verbraucher ebenso wie an Handwerker und mittelständische Unternehmen. In dem Finanzierungstopf befindet sich insgesamt eine Summe von 10 Millionen Euro, die bis Mitte Februar limitiert ist.
Als kleinste Ausreichung wird der Weihnachtskredit gewährt. Damit könnten Anschaffungen von 3000 bis 25 000 Euro getätigt werden, umschrieb Roland Friedrich diesen Kredit. Hierfür müssten keine Sicherheiten vorgewiesen werden. Der Zinssatz beträgt 4,99 Prozent. Wer sein Haus oder seine Wohnung modernisieren will, kann ein Darlehen von 5- bis 30.000 Euro erhalten. Mit 3,70 Prozent liegt der Effektivzinssatz deutlich unter dem Marktniveau.
"Wir wollen etwas gegen die anhaltende Stagnation im Baugewerbe, die schwierige Lage des Handwerks und die zurückhaltende Investitionsbereitschaft der privaten Haushalte tun", begründete Roland Friedrich den Vorstoß der Sparkasse. Die Darlehen würden nämlich nur vergeben, wenn den Auftrag ein Handwerksbetrieb aus der Region erhält. Die dritte Option der Sparkasse ist ein Wohnungsbaudarlehen. Wer eine Immobilie erwerben oder ein Eigenheim bauen möchte, kann ebenfalls einen günstigen Kredit mit einer Laufzeit von fünf bis zehn Jahren erhalten.
Als einen wichtigen Effekt bei Bau, Umbau oder Modernisierung führte Vorstandmitglied Friedrich Energiesparmaßnahmen an. Durch sie könnten Heizungskosten und Energieverbrauch eines Einfamilienhauses um 60 bis 70 Prozent gesenkt werden. Welche Möglichkeiten es dazu gibt, darüber wollen öffentliche Workshops informieren, kündigte Bärbel Hufenbach, Leiterin des Immobiliencenters der Sparkasse, an.
"Energiesparende Bauweisen und alternative Heizungssysteme" heißt der Workshop am Mittwoch, 30. November. Dabei werden bestimmte Baustoffe erläutert, Wärmepumpen, Fotovoltaik und andere Energieanlagen.
Informationen zu einer noch wenig bekannten aber enorm energieeinsparenden Bauweise gibt der Geraer Architekt Siegfried von Hopfgarten am Mittwoch, 23. November. Er stellt "Das Passiv-haus - Illusion oder Wirklichkeit" vor. Das Besondere am Passivhaus ist, dass durch höchste Qualität von Gebäudehüllen und Haustechnik der Wärmebedarf so weit verringert ist, dass neben einer hoch effizienten Wärmerückgewinnung durch ein komfortables Lüftungssystem die kostenlose Energie aus eingestrahlter Sonnenenergie, Eigenwärme der Personen im Haus und Wärmeabgaben von Geräten ausreichen, um das Gebäude angenehm warm zu halten.
Verbraucht ein normales Haus im Jahr bis zu 400 kWh Heizwärme pro Quadratmeter, liegt der Heizwärmebedarf bei einem Passivhaus bei 15 kWh. Beide Wokshops beginnen 18 Uhr im Schulungs- und Kommunikationszentrum der Sparkasse, Schloßstrasse 24.

( NG/sch, 18.11.2005 )

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