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Gera ist für die Touristen eine Busreise wert

Dass Gera als Stadt ein lohnendes Reiseziel ist, will der Gera Tourismus e. V. in alle vier Himmelsrichtungen tragen. Vereinsvorsitzender Dr. Frank Rühling weiß, dass die Stadt für Urlaubsreisende nicht das Ziel der Begierde ist, jedoch für den Tagestourismus durchaus attraktiv und lohnenswert. Jetzt werden natürlich alle Aktivitäten auf die Bundesgartenschau 2007 gesetzt. Geworben wird mit dem Schnupper-Bus-Stopp, denn die Busreisegesellschaften sind die Hauptansprechpartner. Bisher konnten 14 Busse mit rund 700 Personen dazu bewegt werden, nicht an Gera vorbei zu fahren, sondern eine Pause in der Stadt einzulegen.

Marketing und Werbung sind die wichtigsten Kriterien, um die Region bekannt zu machen. Darin sind sich der Vereinsvorsitzende und die Geschäftsführerin Karin Oberreuther einig. Wichtiges Instrument dafür sind die Broschüre "Lust auf Bus" und der Internetauftritt auch in englischer Sprache.
Große Hoffnung setzt der Verein auf die Bus-Tourismus-Börse in Wien noch in diesem Jahr. Auch auf den Mitgliederversammlungen der Landesverbände der Busunternehmer und auf der Buga in München soll die Lust auf den Bus geweckt werden. Über erste Erfolge freute sich Karin Oberreuther. Auf der größten europäischen Einkaufsmesse für die internationale Bustouristik in Köln habe es Interesse für die Mehrtagesprogramme im nächsten Jahr und für die Rahmenprogramme zur Buga 2007 gegeben, sagte sie.
Für 2006 kündigte der Tourismus e. V. ein großes Ereignis an. Vom 4. bis 7. Mai wird die TRAVEL 06 in Gera ausgetragen. Bei dem größten Workshop für Reise- und Tagesveranstalter sowie Event-Agenturen werden sich rund 250 Einkäufer auf der wichtigsten touristischen Fachmesse in Thüringen treffen. Dabei wird auch das Umland berücksichtigt, und es werden Zusatzangebote gezeigt. Ganz klar, dass der Geraer Fremdenverkehrsverein mit einem großen Paket dabei ist. "Wir müssen unsere Produkte spezifizieren", stellte Karin Oberreuther fest.

Für Dr. Rühling ist es wichtig, auch über die Bundesgartenschau hinaus zu denken und ein Profil für die touristische Einordnung Geras zu entwickeln. Marktchancen verspricht er sich von Möglichkeiten per pedes oder per Fahrrad. Der Elsterradweg soll dabei noch mehr ins Blickfeld gerückt werden.

Marketing kostet jedoch auch Geld, wovon der Verein nicht sehr viel hat. "Kosten müssen durch Einnahmen gedeckt werden", gibt die Geschäftsführerin zu. Der Souvenirverkauf trägt dazu ebenfalls bei. Als Renner habe sich der Häusler-Bitter erwiesen. Und auch der Geraer Adventskalender, der im vergangenen Jahr zum ersten Mal große und kleine Naschkatzen aus nah und fern beglückte, wird wieder aufgelegt, versprach der Vorsitzende.

( Helga Schubert, 16.09.2005 )

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