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Lichtfiguren und Leuchtornamente an Geras nächtlichem Himmel

Bevor sich Kaskaden von gleißenden Sternen, prächtige Lichtfiguren und bunte Leuchtornamente am nächtlichen Himmel abzeichnen, muss erst einmal ganz nüchtern gerechnet, designt, komponiert und programmiert werden, hat die Technik das Sagen. So sieht es für Joachim Berner, Geschäftsführer der veranstalteten Event- und Festivalmanagement GmbH (EFM), aus, dessen täglich Brot das Feuerwerk ist und der inzwischen zu den Besten seines Faches zählt, Bei den "Flammenden Sternen", die am Freitag, 9., Sonnabend, 10., und Sonntag, 11. September, den Himmel über Gera in ein phantastisches Licht tauchen wollen, zieht er mit seinem Team von Innovative Pyrotechnik die pyrotechnischen Fäden im Hintergrund.
Zum Feuerwerkspektakel werden Feuerwerke aus Portugal (Freitag), aus Japan (Sonnabend) und Griechenland (Sonntag) zu bewundern sein. Joachim Berner ließ das Material im Vorfeld prüfen und zertifizieren und stellt die Pyrotechniker sowie die aufwändige Abschusstechnik zur Verfügung. Für die farbenfrohen Lichtspiele am Abendhimmel in Gera sind sechs vernetzte Zündcomputer, 170 Zündmodule und mehr als 1000 Abschussrohre notwendig. Für eine Feuerwerkminute benötigt der Fachmann bis zu zweieinhalb Stunden Programmierarbeit am Computer. "Es ist ein irrsinniger Aufwand", bestätigt er.

Die drei Nationen werden sich in Gera zu einem flammenden Wettstreit treffen. Er ist sich sicher, dass die Zuschauer die Unterschiede merken werden. Die Portugiesen haben für ihre Show das Thema "Der Mensch inmitten des Feuers" gewählt. "Landschaften wird es zu sehen geben, laut und sehr emotional wird es zugehen, am Himmel und am Boden", zählt Joachim Berner auf. Poetische, fast zerbrechliche Schönheiten in exquisiter Farbgebung zeigt Japan. Blumen, Bäume Chrysanthemen kann der Zuschauer erkennen. Ungewöhnliche Kompositionen aus Licht, Farbe und Musik liefert Griechenland. Charakteristisch sind hier die rasch wechselnden Passagen. Die Athener Feuerwerker zeigen am Geraer Himmel den Lebensweg eines Menschen auf - von der Geburt bis zum Tod.
Für Dr. Norbert Vornehm, Vorstand der Stadtwerke Gera, die Mitveranstalter des Festivals sind, liegt der dreitägigen Feuerwerksveranstaltung ein zündender Gedanke zugrunde. "Ich verspreche mir von den Flammenden Sternen einen neuen Veranstaltungshöhepunkt für Ostthüringen", sagte er und hofft, dass an diesem Wochenende die Grundlage für eine lange Tradition gelegt wird. Rund 25. 000 Gäste erwarten die Organisatoren. Neben den Großfeuerwerken gibt es auch ein Rund-um-Programm. Jürgen Wünsche, ebenfalls EFM-Ge-schäftsführer, war es wichtig, den Wettbewerb zu einem Sommerfestival auszubauen mit einer Vielzahl von Aktivitäten für die ganze Familie. Ballon-Massenstarts, Ballonglühen, Drachen-show, Stelzenläufer und viel Musik gehören dazu wie auch die tägliche auf die Länder abgestimmte Feuershow.
Karten gibt es an der Tageskasse auf dem Festivalgelände am Flugplatz Leumnitz. In unmittelbarer Nähe stehen 5000 Parkplätze zur Verfügung. Den Geraern empfiehlt Dr. Vornehm jedoch den von den Geraer Verkehrsbetrieben eingerichteten Bus-Pendeldienst ab Heinrichstraße.

( Helga Schubert, 09.09.2005 )

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