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Aufregung um den Friseur-Oscar

"Man ist jedes Mal aufgeregter", gab Alexandra Habel, Geschäftsführerin des Friseur-Salons "An den Arcaden", zu. Seit fünf Jahren beteiligt sie sich mit ihrem Salon an dem Wettbewerb, den die 14-tägig erscheinenden Fachzeitschrift "Top Hair International" ausschreibt, und zum fünften Mal erhielt das Geraer Unternehmen den begehrten Friseur-Oscar. Der Salon, der sich zu den 30 besten Salons in Deutschland und Österreich zählen kann, darf nun auch den Titel "Top Salon 2005" führen.
"Vor acht Jahren haben wir angefangen", erinnert sich Alexandra Habel. Das Geschäft müsse sich im Wettbewerb immer wieder neu behaupten. "Es läuft nichts automatisch ab", sagt sie. Aber natürlich haben sie und der gesamte Mitarbeiterstamm aus den Anfängen gelernt. "In vielen Dingen sehen wir uns bestätigt", ist sie überzeugt.
Bewertet werden in dem Wettbewerb das Unternehmenskonzept, die Innovationskraft, aber auch Qualität, Mitarbeiterführung sowie Fachkompetenz, Sauberkeit und Dekoration. Die große Unbekannte dabei ist die Testkundin. Sie taucht eines Tages auf, wie eine normale Kundin und wird behandelt wie eine normale Kundin. Sie wird zum Schnitt, zur Farbe und zur Pflege beraten. "Es sind Verwöhnrituale, die wir jeder Kundin angedeihen lassen", bestätigt Alexandra Habel. Diese haben offensichtlich auch die Testkundin überzeugt und die Gesamtbewertung positiv beeinflusst.
Alexandra Habel und ihr Team freuen sich über den Erfolg, aber auf Lorbeeren ausruhen gilt nicht. Ihr größter Wunsch ist, einmal auf dem Siegertreppchen zu stehen. Die Vorbereitungen auf den nächsten Wettbewerb, an dem sich der Salon "An den Arcaden" auf alle Fälle wieder beteiligen will, laufen schon jetzt an.
Dazu gehören nicht nur die Renovierung und Ausgestaltung des Salons, sondern auch eine ständig wechselnde Ausstellung. Zurzeit sind Fotos vom Ballett unseres Theaters zu sehen. Demnächst werden Arbeiten eines Graffitikünstlers zu sehen sein. Ganz oben an setzt die Geschäftsführerin die Weiterbildung für die Mitarbeiterinnen. Während eines Workshops können die Friseurinnen ihre Modelle frisieren, diese werden anschließend von Kosmetikerinnen mit einem entsprechenden Make up versehen und ein Foto-Shooting schließt sich an. Fachmessebesuche sind eingeplant, und als besonderen Höhepunkt wird Ralph Suchomel im Geraer Salon ein Schnitt- und Colorationsseminar durchführen.
Er ist Mitglied der Haute Coiffure Francaise in Paris und betreibt einen Salon in Dresden, wo ebenfalls Workshops stattfinden. Auch daran konnten bereits zwei Mitarbeiterinnen teilnehmen. "Aber in erster Linie soll sich das für unsere Kundinnen auszahlen. Sie sollen sich schließlich wohl fühlen", ist Alexandra Habels Wunsch.

( Helga Schubert, 27.05.2005 )

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