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Bäume als Sinnbilder für Frieden, Völkerverständigung und Freundschaft

"Ich freue mich sehr, dass meine rotarischen Freunde aus 52 Clubs in Thüringen und Franken zusammen mit ihren Kontaktclubs aus 14 Nationen dieser Erde die Initiative unseres Distrikts 1950 Franken/Thüringen zum 100. Geburtstag von Rotary International aktiv unterstützen, die Ideale des größten Serviceclubs der Welt zum 100. Geburtstag unter dem Motto "100 Bäume für den Frieden" in einem Internationalen Rotarischen Jubiläumspark auf der Bundesgartenschau 2007 in Gera Ronneburg zu präsentieren", begrüßte die Governorin des Rotary-Distrikts Franken/Thüringen, Kerstin Jeska-Zimmermann, am Bugagelände in Gera ihre 80 aus ganz Thüringen, Franken und Frankreich angereisten Freunde, die stellvertretend für 51 deutsche und 16 internationale Clubs aus 14 Nationen und neben Europa von zwei weiteren Kontinenten insgesamt 71 Bäume symbolisch für die Jugend und die Zukunft zur Verfügung stellten.
Diese Bäume werden gestiftet von 24 fränkischen und 16 thüringischen Clubs; von vier Clubs aus Frankreich, zwei aus Italien; ein weiterer Baum und eine Bank aus der Schweiz und weitere Bäume aus mehreren Erdteilen sowie der Baum des Rotary-Weltpräsidenten Glenn Estess.
Gemeinsam mit dem ersten Baum, den die internationale Jugend im Juni vergangenen Jahres und den 31 Bäumen, die im April durch die Firma Hofmann gepflanzt wurden, bilden diese nunmehr 103 Bäume das Symbol der Jugend und Zukunft im internationalen Jubiläumspark. Zwischen ihnen und den derzeit 115 Bäumen im Hain des Friedens befinden sich 15 Kilometer Weg, an dem die Jubiläumsbäume der Rotarier aus dem Distrikt, aus ganz Deutschland und aus weiteren 29 Nationen stehen werden.
"Mit der Idee des rotarischen Centennialparks zur Buga 2007 nehmen wir Rotarier auch ein Beispiel auf, mit dem der Gründer von Rotary, Paul Harris, wesentlich zur Verbreitung der rotarischen Idee, die im Jahr 2005 100 Jahre alt wird, beigetragen hat. Bei seinen Besuchen neuer Clubs pflanzte er überall Bäume. So z. B. auch bei seinem Besuch 1932 in Berlin-Tempelhof nach der Auflösung des Reichstags und bereits im Schatten der Hitlerdiktatur. Kurz danach wurde Rotary von den Nazis verboten", erklärte Kerstin Jeska-Zimmermann.
"Der neue Park soll die wesentlichsten Leitideen Rotarys versinnbildlichen und vor allem aber ein Symbol des Friedens sein, denn schließlich war das jetzige Gebiet der Buga bis zur Wende 1989 der drittgrößte Uranerzbergbau und in dieser Größe der einzige der Welt, der mitten in dicht besiedelten Gebieten erfolgte. Deswegen gehören 2500 Hektar radioaktiv und chemisch-toxisch belastete Sanierungslandschaft der Sächsisch-Thüringischen Uranproduktion zu den größten Bergbaualtlasten in der Welt.
Für die Revitalisierung allein hat die Bundesregierung 6,2 Milliarden Euro aufgewendet. Kein anderes Ereignis als die Buga 2007 als Teil dieser Revitalisierung biete sich für Rotary besser an, den großen Beitrag der Rotarierinnen und Rotarier aus aller Welt für Frieden, Völkerverständigung, Freundschaft und Jugend einer internationalen Öffentlichkeit zu zeigen.
Die Bäume des Parks, der die kommenden Jahrhunderte überdauern soll, sind nicht nur durch die physikalisch messbare Strecke von 15 Kilometern verbunden, sondern vor allem durch eine Vision, die vor 100 Jahren unter dem Motto "Die Kraft der Freundschaft für das Gute in der Welt einsetzen" entstanden ist. Für die Realisierung dieser Vision arbeiten heute 1,2 Millionen Rotarierinnen und Rotarier in aller Welt.
Das nächste Symbol der "Freundschaft" am Grenzsteinweg im Gessental wird vor allem durch Rotarier aus Altenburg gestiftet. Im Symbol der "Völkerverständigung" am Ufer-Elsterpark wird ein "Lebensbaum" aus Stahl von Rotariern aus Gerolzhofen-Volkach gespendet.

( 13.05.2005 )

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