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Bombenfund bei Neubau der B2/Westtangente

Während der Bauarbeiten zur Westtangente ist im Bereich Ernst-Toller-Straße/Ecke Ebelingstraße, unmittelbar neben der Eisenbahnbrücke, eine Bombe gefunden worden. Bei den für die Herstellung von Bohrpfahlwänden notwendigen Arbeiten der Firma Bilfinger & Berger sei das Bohrgerät gegen acht Uhr auf einen Widerstand gestoßen, erklärte Dieter Becker, Polier der Firma Eurovia VBU. Obwohl das Grundstück im Vorfeld von einer Fachfirma auf Metallgegenstände hin untersucht und freigegeben worden sei, wäre es zu diesem gefährlichen Zwischenfall gekommen.
Unmittelbar nach dem Fund wurde das Gelände im Umkreis von 300 Metern für Fußgänger und Verkehr gesperrt. Auch einige Gebäude in der Bahnhofstraße, Neuen Straße und Tivolistraße sowie Handwerkstraße und Theaterstraße mußten evakuiert werden. Der Hauptbahnhof und das Tiefbauamt schlossen vorübergehend ihre Tore.
Wie die Polizei mitteilte, stammte die 75 Kilogramm schwere Fliegerbombe amerikanischer Bauart, Typ GP 150 LB aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie habe am 6. April 1945 ihr Ziel, den Geraer Hauptbahnhof, nur um 100 Meter verfehlt. Die mit einem Kopfzünder ausgerüstete Bombe steckte nur etwa 50 Zentimeter tief in der Erde. Um 15 Uhr konnte die Freilegung des Sprengkörpers beginnen, für die die Firma Taubert Delaborierung Erfurt vor Ort war, die als einzige in Thüringen Bomben entschärfen darf.
Kurz vor halb vier am Nachmittag sei der Zünder erfolgreich entfernt worden, vermeldete die Polizeidirektion Gera. Der Straßen- und Bahnverkehr konnte wieder aufgenommen werden und die Anwohner seien in ihre Wohnungen zurückgekehrt.

( Christine Schimmel, 06.05.2005 )

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