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Urban-Chancen von der Stadt Gera gut genutzt

Mit der Umsetzung des Urban-Stadtentwicklungsprogrammes der Europäischen Union in Gera ist das Bundeswirtschaftsministerium zu -frieden. Das wird in einem Schreiben bestätigt. Darüber zeigte sich Oberbürgermeister Ralf Rauch sehr erfreut. Von allen ostdeutschen Städten steht Gera an der Spitze. Die Bundesbehörde lobte das "fachkundige, flexible und lösungsbedingte Programm-Management der Stadt, die sich mit großem Eifer daran gemacht hat, die Chancen zu nutzen, die Urban der Stadt Gera zu bieten hat".
Wirtschaft, Stadtgestaltung und Soziales sind die drei großen Schwerpunkte, die das Urban-Programm beinhaltet. Dazu gehören Umweltverbesserungen, Verkehrsentwicklungen und Standortverbesserungen ebenso dazu wie Kommunikationseinrichtungen für Jugendliche und Kinder oder Projekte für Behinderte. Baudezernent Roman Miller konnte im Pressegespräch auf viele Vorhaben verweisen, die bereits zu den abgearbeiteten Maßnahmen zählen, wie die bauliche Umgestaltung der Volkshochschule mit dem neuen Lehrinhalt "Alternativenergien" oder die Etablierung von Netzwerkstrukturen wie Aida Competenzzentrum, Regio Team und anderen. Der Klub der Jugend und Sportler konnte nach erfolgreichem Umbau als Tonhalle wieder eröffnet werden und soll sich zum Treffpunkt der Generationen entwickeln. Ebenfalls abgeschlossen ist das Projekt Neulandschule. Der Schulhof wurde als Freizeittreff nach dem Schulbetrieb für das gesamte Wohngebiet umgestaltet. Von 20 Millionen Euro sind insgesamt 17,3 Millionen Euro Mittel gebunden und davon derzeit 8,5 Millionen Euro abgerechnet.
Schwerpunkt der Urban-Vorhaben in diesem Jahr sei das Baugeschehen, kündigte Roman Miller an. Besonders im Ufer-Elster-Park werde es voran gehen. Nun habe die Deutsche Bahn auch die Kreuzungsvereinbarungen für die Bahnquerung am Mühlgraben unterschrieben, so dass die geplante Fußgänger- und Radfahrerunterführung in Angriff genommen werden kann. In Vorbereitung ist die Sanierung des Schlachthofstieges und der Neubau der Elsterbrücke. Im Juni soll mit der Rekultivierung des Mühlgrabens begonnen werden. Die Ausschreibungen für die Bauleistungen dazu laufen bis 29. April. Das grüne Rückgrat mit dem Elsterfenster wird im Mai in Angriff genommen, zählte der Baudezernent weiter auf. Ab Juli geht es mit der Gestaltung des Sachsenplatzes weiter. Dazu fanden bereits im vergangenen Jahr drei Bürgerworkshops statt, nach denen die Entwurfsplanung vorgenommen worden war. Die Neugestaltung des Theaterplatzes hängt von dem Bauablauf der Stadtbahnlinie 1 und der Theatersanierung ab. Geplant ist dieses Vorhaben für 2006. Bis 2006 müssen alle Urban-Projekte begonnen sein, so Miller. Die Umsetzung kann dann bis 2008 erfolgen. Der letzte Schlüsselauszahlungsantrag kann dann 2009 gestellt werden. Danach werde eine EU-Kommission Gera besuchen, um festzustellen, ob die Fördermittel programmgemäß eingesetzt worden sind.

( Helga Schubert, 24.03.2005 )

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