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Für Ostthüringer Wirtschaft Usbekistan lohnender Partner

Usbekistan, ein in unseren Regionen kaum bekanntes Land, ist für die Ostthüringer Wirtschaft ein hochinteressanter Partner. Und: Die zentralasiatische Republik ist stark an einer Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen interessiert.
Das ist der Tenor einer Gesprächsrunde, zu der die Industrie- und Handelskammer Ostthüringen zu Gera (IHK) eingeladen hatte. 35 Firmenvertreter waren dem Ruf gefolgt, ja, es kamen mehr Unternehmer als ursprünglich erwartet. IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Höhne begrüßte zum wirtschaftspolitischen Gedankenaustausch über Chancen und Risiken des Handels mit der jungen Republik den Botschafter Usbekistans in Deutschland, Isan Mustafojev, und den 1. Wirtschaftsattachè Azimjon Ozotov.
In nahezu perfektem Deutsch stellte der Botschafter sein Land und dessen Wirtschaft vor. Auf einem Territorium von 447.000 Quadratkilometern leben 25 Millionen Menschen. Ursprünglich zum Sowjetimperium gehörend, ist Usbekistan seit 1991 unabhängig. Das vorwiegend agrarisch geprägte Land ist reich an Rohstoffen. Im Staatswappen finden sich Baumwollblüten und Getreideähren. Baumwolle ist in der Tat der größte Reichtum, neben Erdöl, Erdgas und Gold.
Im Wappen leuchtet aber auch eine aufgehende Sonne als Zeichen des Aufbruchs. Das Land will den Weg der Industrialisierung beschreiten. Dazu braucht es deutsche Investoren, Produkte und Know-how, u.a. für die Textilindustrie, die Erdölförderung, für Baustoffe und Bautechnik, die Obst- und Gemüseverarbeitung und für den Tourismus. Die Bedingungen für hiesige Firmen sind günstig. Die usbekische Wirtschaft boomt. Das Land ist zahlungsfähig. Konvertierungsprobleme sind weitgehend gelöst. Es gibt Hermes-Bürgschaften.
Peter Höhne sicherte für die Anbahnung von Wirtschaftsbeziehungen die Hilfe der Kammer zu. Auch der heutige "Ländertag Usbekistan" sei hierfür ein Beitrag. Höhne selbst sieht sich als Moderator. Hat er doch jahrelang das Büro der Deutschen Wirtschaft in Usbekistan mit aufgebaut und geleitet. So kann er auch Auskunft über Fördermöglichkeiten und Ansprechpartner geben, zu denen er u.a. die Deutsche Botschaft in Taschkent und die Auslandshandelskammer zählt.
Unter den teilnehmenden Geraer Firmen wurden Manager von Präzisionsoptik, Batix und Getränketechnik & Maschinenbau gesichtet. Die usbekischen Gäste hatten am Vormittag die Geraer Firma Thorey besucht.
Handelsvertreter Volkmar Ernst berichtete von guten Erfahrungen mit usbekischen Partnern. Just am Morgen erhielt er die Lizenz für den Vertrieb von Pharmaka und Medizintechnik in Usbekistan. Er sieht verstärkt für deutsche Firmen die Möglichkeit von Joint-Ventures. Ähnlich Positives konnte Verkaufsmanager Ernst Kühn von der Rudolstädter Firma EPC berichten, die Anlagen für die chemische und die Nahrungsmttelindustrie vertreibt.
Also, Ostthüringer Firmen haben Chancen. Man muss sie nur nutzen.

( 11.03.2005 )

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