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Schauspiel, Ballett und Musical - alles an einem Abend

"Wünsch dir was!" ist der Theaterball 2005 am Theater Altenburg-Gera am 4. und 5. März überschrieben. Matthias Winter als bewährter Autor und Regisseur hat diesmal das Publikum in die Programmgestaltung einbezogen. Jeder hatte bis zum 31. Dezember die Möglichkeit, seinen speziellen Wunsch in den Wunschbriefkasten im Theater einzuwerfen. Wir trafen Matthias Winter zwischen einer Theaterballprobe und seiner Abendprobe am Theater Chemnitz, wo er das Musical "Falco meets Amadeus" inszeniert.
Herr Winter, was ist bei der Leerung der Briefkästen herausgekommen?
Viele Wünsche, mehr als ich erwartet hatte. Es haben sich sehr viele entschlossen, teilzunehmen.
Wie breit spannt sich der Bogen der Wünsche?
Da ist eigentlich alles dabei. Opernarien haben wir nicht berücksichtigt, das würde den Rahmen sprengen. Da bitte ich um Verständnis. Aber von Schauspiel über Ballett, Operette bis Musical klingt alles an.
Wie sind Sie bei der Programmgestaltung vorgegangen?
Wir haben geordnet, sortiert. Es kamen Schwerpunkte heraus und aus dem, was dann in der engeren Wahl war, haben wir ein Exzerpt gebildet. Natürlich kann Katrin Weber nicht zwanzig Musicaltitel singen, da wäre der Abend voll gewesen. Aber dafür haben wir einen kleinen Trick gefunden. Ich habe versucht, alles zu berücksichtigen, auch ernst zu nehmen und mit einem Augenzwinkern darzubieten. Titel verrate ich nicht. Es soll ja am Abend eine Überraschung sein, wenn man seinen Wunsch erfüllt bekommt. Wir haben dafür mit Rosemarie Bennert auch eine Wunschfee auf der Bühne.
Sie werden diesmal zusammen mit dem Sänger Günter Markwarth als Moderator selbst ins Rampenlicht treten …
Ja, für die Wunschauswahl muss ich gerade stehen und deswegen stehe ich vorn. Günter Markwarth war bei allen meinen Bällen dabei und deswegen wünsche ich mir, ihn dabei zu haben.
Was haben Sie sich für das Programm im Probesaal ausgedacht?
Das Thema "Wunsch" wird von der ersten Minute beim Eintreffen auf dem Ball bis nach Mitternacht bestimmend sein und so wollen wir auch im Probesaal Wünsche erfüllen. Darum ist Günter Matthes am Klavier begleitet von Günter Schimm mit von der Partie und wird für Wünsche offen sein. Außerdem sind im Probesaal die Schauspieler Mechthild Scrobanita und Mathias Engel anzutreffen. Wir bieten aber nicht nur im Probesaal Programm: im 2. Rang sind Ausschnitte aus dem "Puppenerotical" zu erleben und im Theaterrestaurant serviert Angelika Poser-Kötzsch diesmal keinen Damen-, sondern einen Wunschtee. Damit ihr nicht der Atem ausgeht, gibt es dort auch eine Gospel-Werkstatt, betreut von David Thomas, den wir wieder eingeladen haben, weil er explizit gewünscht wurde. Auf dem Weg in die Kantine, wo es wieder Live-Musik mit dem "Trio en passant" geben wird, kommt man an der TheaterFABRIK nicht vorbei. Das gehört zum Theater - Unterhaltung im direkten Kontakt.
Im Konzertsaal spielt das "The Capital Dance Orchestra" aus Berlin zum Tanz. Darüber hinaus wird es Einlagen geben vom "Tanzkreis brillant", der auch gewünscht wurde, und vom Extraballett.
War es für Sie diesmal besonders leicht, den Theaterball zu gestalten?
Das habe ich gedacht, aber das Gegenteil war der Fall. Man ist ja in der Pflicht und es ist zu hundert Prozent ein Wunschprogramm geworden.
Gibt es wieder tolle Preise zu gewinnen?
Marketingleiter Florian Kruse verspricht für jeden Ballabend drei exklusive Preise. Diese werden um Mitternacht unter denen verlost, die mit einem Wunsch zur Programmgestaltung beigetragen haben.
Der Theaterball ist ausverkauft, aber Kartennachfrage lohnt in Zeiten der Influenza immer wieder.

( 04.03.2005 )

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