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Jobaktion soll Menschen in Arbeit bringen

Sie starten einen weiteren Anlauf zu "100 Jobs für Gera". Ich das nicht eigentlich Sache der Bundesagentur? Was machen Sie anders?
Die positiven Erfahrungen und der Erfolg der Aktion "100 Jobs für Gera" aus dem Jahr 2004 geben uns, als Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), die Zuversicht, auch im Jahr 2005 an dieser Aktion mitzuwirken. Das Problem der zeitnahen und fachkompetenten Arbeitsvermittlung geht uns alle an. Und genau aus diesem Grund haben wir auch wieder die Allianz mit unserem Mitglied "no limits! Personalentwicklung" und der Wählervereinigung "Arbeit für Gera" für die Jobinitiative gebildet. Wie auch letztes Jahr gehen wir auf die Unternehmen zu und nehmen die komplette Arbeit der Stellenausschreibung ab. Der Arbeitgeber bleibt hier noch unbenannt und kann sich auf seine Tagesgeschäfte konzentrieren. Außerdem begründen wir in der Verbandsarbeit Kooperationen zwischen unseren Mitgliedern und schaffen dadurch auch hier nicht selten zusätzliche Jobs. Dabei ist die Vermittlung für Arbeitgeber und den Jobsuchenden kostenlos. So entstehen unserer Auffassung und Erfahrung nach auch Arbeitsplätze.
Wie kann denn die Jobinitiative dauerhaft pulsieren und welche Berufsgruppen haben eine Chance?
Ich denke, es liegt ganz einfach in der Natur der Sache, dass eine Privat-gewerbliche Arbeitsvermittlung an dem Erfolg und vor allem der Nachhaltigkeit gemessen wird. Sie muss ganz einfach auf die Unternehmen zugehen, um gezielt vermitteln zu können. Darin sehe ich die Vorteile unserer gemeinsamen Aktion. Grundsätzlich beschränken wir die Berufsgruppen nicht. Derzeit haben wir freie Stellen in den Bereichen Verkauf, im Bau, Tischler, Restaurantfachleute, sogar eine Modedesignerin ist dabei. Sehr selten werden aber Büroberufe - hier haben wir die meisten Nachfragen - angeboten.
Die Stimmung in der Wirtschaft macht eine Art Wellenbewegung. Wenn man aber Umfragen Glauben schenkt, herrscht doch ein gedämpfter Optimismus vor, vor allem der Export steigt deutlich an. Und trotzdem keine oder nur wenige Arbeitsplätze?
Eine Wellenbewegung in der Wirtschaft ist nichts außergewöhnliches. Die Wirtschaft orientiert sich an den Bedürfnissen der Menschen und löst deren Probleme. Wenn die Bedürfnisse, sprich Binnennachfrage, durch eine unsichere Regierungspolitik gebremst werden, sucht die Wirtschaft Absatzmärkte im Ausland und erhält damit Arbeitsplätze in Deutschland.
Sind Sie mit der Qualifizierung der Bewerber zufrieden?
Der Abwanderungstrend von Fachleuten ist ganz klar spürbar. Auf der anderen Seite finden Sie aber auch gar nicht wenige Bewerber, die "nur mal nach den Stellen gucken" wollen. Und dann gibt es wieder Arbeitslose, die alles tun würden, um wieder eine Aufgabe zu bekommen. Es gibt von allem etwas. Aber wir wollen denen helfen, die arbeiten wollen.
Noch einmal zurück: 100 Jobs haben Sie und Ihre Partner bereits vermittelt. Sind das dauerhafte Lösungen geworden oder doch auch nur Kurzzeitjobs?
Unser Koordinator ist die no limits! Personalentwicklung, hier werden die Arbeitsangebote und -gesuche auf Übereinstimmung sortiert. Uns ist bekannt, dass fast alle Arbeitsverhältnisse auf Dauer besetzt wurden und heute noch existieren. Durch die gezielten Vermittlungsvorschläge ist ein Arbeitsverhältnis nur selten wegen persönlicher oder wirtschaftlicher Gründe gescheitert. Die gleichen Grundsätze gelten auch diesmal.
Was muß man tun, wenn man sich Ihrer Hilfe und Unterstützung bedienen möchte?
Stellenanbieter (Firmen) können sich an den BVMW Gera wenden, Infotelefon (0365) 83968-17. Stellenangebote sind unter http://www.100-jobs.de veröffentlicht. Dort können sich Arbeitslose außerdem Tipps für gute Bewerbungen und weitere Anregungen rund um freie Arbeitsstellen holen. Jeder, der arbeitslos ist, kann sich über unsere Jobinitiative vermitteln lassen. So wird ausgeschlossen, dass Berufswechsler die Stellen Arbeitslosen wegnehmen und tatsächlich die profitieren, denen wir helfen wollen.

(Das Gespräch führte
Reinhard Schubert)

( 04.03.2005 )

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