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Rastplatz Gera zum Schnupperbusstopp

"Busstop" wurde einst in einem Film mit Marylin Monroe berühmt. Mit einem Schnupperbusstopp will jetzt der Gera Tourismus e. V. berühmt werden. Bisher noch einmalig in Deutschland scheint die Idee des Tourismusvereins auch aufzugehen, wie die Geschäftsführerin Karin Oberreuther zum Pressestammtisch im H 35, dem Sitz der Gera-Information, versicherte.
Unter dem Motto "die Rastpause der etwas anderen Art" warben die Geraer auf Messen gezielt bei Busunternehmen, auf längeren Fahrten auf der Autobahn, doch einmal in Gera eine kurze Rast einzulegen. Nach zwei Probestopps, die bei Reisegästen und Busfahrern auf gute Resonanz gestoßen waren, war das Konzept klar, und mehr als 2000 Einladungsbriefe wurden versendet. Der erste Erfolg: Am 6. März machen Busse mit rund 200 Reisenden, die sich auf der Rückfahrt von Dresden befinden, in Gera Halt. Das soll sich künftig bei den Reiseunternehmen herumsprechen.
Die Touristen erfahren etwas über die Bundesgartenschau 2007, über Sehenswürdigkeiten und erhalten eine Gersche Brotzeit, die aus Fettbrot und Schwarzbier besteht. Möglich ist der Busstopp auch in Ronneburg. "Wir wollen unsere Gäste ja neugierig machen, und ihnen den Anreiz geben, einmal einen längeren Aufenthalt in unserer Stadt einplanen und natürlich zur Buga wiederkommen", hofft Karin Oberreuther. Um den Busunternehmern den Stopp auch schmackhaft zu machen, erhalten sie eine Bonuskarte, und der erste und fünfte Aufenthalt ist für sie kostenlos.
Wichtig wird auch sein, daß die Buga-Besucher die beiden Standorte Gera und Ronneburg schnell und ohne Staus erreichen zu können.
Oberbürgermeister Ralf Rauch begrüßte die Initiative des Tourismusvereins ausdrücklich. Er setzt als Zubringer der Gäste für die Buga ohnehin nicht so sehr auf die Eisenbahn, sondern vielmehr auf Busse und Pkw. Deswegen sei die Stadt auch bestrebt, großzügige Parkplätze zu schaffen und für die Besucher zu gestalten..
Insgesamt positiv für den Tourismusverein wirkt sich der Umzug der Tourist Info in die Heinrichstraße aus, stellte Frank Siegmund, Geschäftsführer der Köstritzer Schwarzbierbrauerei und Vorstandsmitglied des Geraer Tourismus-Vereins, freudig fest. Um rund fünf Prozent seien die Einnahmen gestiegen. Bei den regelmäßigen Gästeführungen wurden allerdings weniger Einnahmen verbucht, schränkte Karin Oberreuther ein.
Sehr gut angenommen werden jedoch der Souvenir- und Ticketverkauf und immer noch an der Spitze der Nachfragen lägen die außerordentlich beliebten Höhler- und die Schwarzbiertouren durch die Stadt. Und das nicht nur bei den Gästen unserer Stadt, sondern auch bei vielen auswärtigen Besuchern.

( Helga Schubert, 18.02.2005 )

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