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Bei "Ja - für Gera" sollen sich auch im nächsten Jahr alle wieder treffen

Der Titel "Wir treffen uns alle wieder" für die letzte Markt-Veranstaltung des Vereins "Ja - für Gera" in diesem Jahr war durchaus symbolisch gemeint. Es wurde getanzt, gemalt und gespielt - genauso wie an nahezu jedem Wochenende in dieser Saison. Der Markt sollte so aufgewertet werden, die Geraerinnen und Geraer animiert, wenigstens am Wochenende einmal hier vorbeizukommen und die "Gute Stube" zu beleben, sich zu unterhalten zu lassen und selbst zu kommunizieren. Auf diesem Weg, so sieht es der Vorstand des Vereins, ist man ein gut Stück vorangekommen. Ein paar Engagierte und Unentwegte haben etwas auf die Beine gestellt, was inzwischen auf breiteren Schultern getragen wird. Die Zahl der Vereine und Einzelpersonen die "Ja - Für Gera" unterstützen, hat merklich zugenommen.

Dabei sind die "Marktaktivitäten" nur ein Stein im Gesamtmosaik der Vereinsvorhaben, das in der Satzung ein wenig gestelzt formuliert ist: "... an einem infrastrukturell geeigneten, attraktiven städtischen Standort mit einer den modernen Anforderungen entsprechenden Dienstleistungsqualität für alle Interessenten sowie Aufgabenstellungen, welche die Stadt Gera und ihr unmittelbares Umfeld für eine soziale, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung aller innovativen Kräfte benötigt, Ansprechpartner, Koordinator, Entwickler bzw. auch "Problemlöser" zu sein." Kurz gesagt: Jeder soll sich angesprochen fühlen und etwas für die Entwicklung seiner Stadt zu tun.
Vereinsvorsitzender Volker Tauchert bilanziert nicht ohne Stolz: "Immer mehr Menschen kommen gern auf ihren Markt." Rund 100 Partner konnten allein für die wochenendlichen Marktveranstaltungen gewonnen werden, vom Gärtner bis zum Schachspieler, vom Tänzer bis zum Blumenfreund, vom Zeichner bis zum Blumenfreund. Und dazu viele Gäste, zahlreiche schon als Stammbesucher.
Die Zahl der Vereinsmitglieder ist konstant geblieben. Das ist auch gewollt, vielleicht auch deswegen, weil die berühmten vielen Köche auch einmal den Brei verderben können, die Zahl der Förderer hat sich hingegen auf knappe 60 erhöht. Auch sie müssen für ihr "Ja für Gera" ordentlich tief in die Tasche greifen, denn Gebühren uns Abgaben fallen auch für den Verein an: Transporte, Genehmigungen, Spesen, Tantiemen und so weiter und so fort.
Die Aktivitäten auf dem Markt waren massenwirksam und schon deshalb am bekanntesten, nicht in zweiter Reihe muß man aber vieles andere sehen. So ist die Uli-Stein-Ausstellung zu erwähnen, eine Gala-Veranstaltung im Kultur- und Kongreßzentrum, die Tage der Kreativität mit namhaften Referenten, die Beteiligung am 1. Geraer Ideenwettbewerb und vieles andere.
Im nächsten Jahr soll es einen 2. Ideenwettbewerb geben, der sich an Geraer Schüler, Studenten und Azubis wendet, aber auch an Freunde von Gera. Immerhin werden dafür sieben Preise zur Verfügung stehen. Der Hauptpreis ist mit 500 Euro dotiert. Eine Winterakademie wird im Haus Schulenburg veranstaltet mit Vorträgen über Dr. Eduard Amthor, "Patientenverfügung und Betreuungsvollmacht" sowie "Thilo Schoder. Ein Architekt im Spannungsfeld der Moderne.
Als Referenten wurden Dr. Ha-rald Kofler, Prof. Dr. Rita Kielstein und Dr. Ulrike Lorenz gewonnen. Schließlich wird noch ein studentischer Wettbewerb in Zusammenarbeit mit der Bauhaus-Universität und der Geraer Stadtverwaltung ausgeschrieben.

Und so scheint sich das Motto "Wir treffen uns alle wieder" im nächsten Jahr ein Erfüllung zu gehen, wenn viele durch Mitmachen ihr "Ja für Gera" geben.

( Reinhard Schubert, 15.10.2004 )

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