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Geraer Berufsakademie mit dem bisher stärksten Zuwachs

Geras höchste Bildungseinrichtung, die Berufsakademie (BA), bekommt studentischen Zuwachs. Mit einer feierlichen Immatrikulation der Matrikel 2004 beginnt die rekordverdächtige Zahl von 230 Studienanfängern eine dreijährige wissenschaftliche und zugleich praxisverbundene Ausbildung an der angesehenen Staatlichen Studien-akademie, um ein Diplom als Betriebswirt, Ingenieur, Sozialpädagoge oder Wirtschaftsinformatiker zu erwerben.
Zur festlichen Zusammenkunft im Konzertsaal des Theaters begrüßte BA-Direktor Dr. Benno Kaufhold "alte" und "neue" Studenten, Dozenten, Eltern und Gäste, darunter Oberbürgermeister Ralf Rauch, zugleich Vorsitzender des Fördervereins der Berufsakademie. Kaufhold verwies voller Stolz darauf, dass die jetzt immatrikulierten studentischen Neulinge der erste Jahrgang seien, der von Beginn an den neu gebauten Komplex in der Tinzer Flur mit seinen sehr guten Studienbedingungen nutzen kann. Der zunächst umstrittene Standort, für den im Oktober 2002 die Grundsteinlegung und im Februar diesen Jahren die Schlüsselübergabe erfolgte, ist mit einem Aufwand von etwa elf Millionen Euro zu einer der attraktivsten bundesdeutschen Berufs-akademien gestaltet worden.
Das Erfolgsmodell mit mittlerweile sieben Jahrgängen seit 1998 kann auf derzeit über 700 Studierende verweisen. Die moderne Bildungseinrichtung wäre ohne das Engagement des OB, der Geraer Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer und der Wirtschaftsverbände nicht zustande gekommen. Rund 400 Unternehmen der Region bewähren sich als Partner der Studienakademie, um die Synthese von Theorie und Praxis zu gewährleisten. Die meisten Studierenden werden von ihrem Unternehmen, in dem sie tätig sind, delegiert und in den drei Jahren unterstützt. Das sichert auch eine relativ hohe Vermittlungsquote der Absolventen.
OB Ralf Rauch gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass die wachsende Studentenschaft in zunehmendem Maße Gera als Bildungsstadt ausweise. Eine ganze Anzahl der Bewerber komme aus anderen Bundesländern. Gera heiße die Neuankömmlinge willkommen. Denen riet er, bei allem ernsthaft zu betreibendem Studium ein geselliges Studentenleben nicht zu vergessen und die trockene Kehle auch mal mit dem guten Köstritzer anzufeuchten Auch Studentenvertreter Sebastian Lenk meinte, daß das Studentenleben vom zarten Pflänzchen zu einem starken Bäumchen wachsen müsse.
Eine originelle Note erhielt die Immatrikulationsfeier durch einen experimentellen Vortrag von Prof. Dr. Peter Scharff, Rektor der Technischen Universität Ilmenau. Das Thema seiner populärwissenschaftlichen Darbietung: "Feuer und Licht aus chemischer Sicht". Und obwohl Chemie nicht zu den Lehrfächern an der Berufsakademie gehört, so möchte man den Immatrikulierten doch wünschen, dass das Studium Licht in die Köpfe bringe und die Wissensaneignung zugleich mit Feuer geschehe.

( Harald Baumann, 08.10.2004 )

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