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Geraer Unternehmen auf Erfolgskurs

März 2005 feiern Sie 15jähriges Firmenjubiläum. Als Sie 1990 starteten, gab es nur einen Mitarbeiter: Sie selbst. Wie sieht es derzeit aus?
Wir sind in Thüringen gegenwärtig 19 Spediteure, die sich in der Arbeitsgemeinschaft Möbel des Landesverbandes zusammengeschlossen haben. Mein Unternehmen im Geraer Ortsteil Thieschitz hatte 2000 zum 10jährigen Be-triebsjubiläum 55 Mitarbeiter. Seither haben wir diese Anzahl auf 65 erhöht. Sieben davon sind Lehrlinge, einer ist Student der Geraer Berufsakademie.
Wir verfügen über 30 Fahrzeuge. Wir erbringen Transportleistungen von jährlich etwa drei Millionen Kilometern, davon mit LKW rund zwei Millionen. Insgesamt entspricht das ungefähr dem 75-fachen Erdumfang.
In der Werbung locken Sie mit dem Spruch: "Starke Umzüge", wobei Sie auf Ihren Namen an-spielen. Worin besteht denn die Stärke Ihrer Dienstleistungen?
Gestützt auf mein Team langjähriger Mitarbeiter, denen ich hohe Einsatzbereitschaft und Qualität der Arbeit bescheinigen möchte, sind wir erstens spezialisiert auf Neumöbeltransporte. Das betrifft Lieferungen der Ware verschiedener namhafter Möbelhersteller. Einen breiten Raum unserer Dienstleistungen nimmt zweitens die Versandhaus-Logistik ein (Hermes-Einrichtungsservice). Wir sind hier Partner für verschiedene Versandhäuser, wie zum Beispiel Otto, Schwaab, Heine, Baur, Discount 24, Bon prix und andere. Eine dritte Säule in unserem Programm ist schließlich der Bereich Umzüge für Privatpersonen und Gewerbe sowie Spezialumzüge für Industriefirmen.
Der Aktionsradius unserer Transportleistungen umfaßt den nationalen wie den internationalen Raum. Mit anderen Worten: Mit entsprechenden Partnern bewältigen wir weltweit auch Luft- und Seefracht. Höchstes Gebot dabei: das Umzugs- oder Transportgut sorgfältig wie ein rohes Ei zu behandeln und sicher zu transportieren. Das erfordert oftmals - wie im Falle des Transports auf dem Wasser- oder Luftwege - eine spezielle Verpackung. Gilt es doch beispielsweise, das Transportgut vor Temperaturschwankungen und Erschütterungen zu schützen.
Wachsenden Zuspruch findet unser Serviceangebot, das Umzugsgut unserer Kunden zwischenzeitlich einzulagern. Geraer Wohnungsbaugesellschaften wie Gewo, UNION, Glück auf und Aufbau machen bei ihren Sanierungs- und Modernisierungsvorhaben zunehmend davon Gebrauch. Hier gibt es schon eine recht gute Zusammenarbeit.
Toll Collect versichert, die Maut käme nun nach entnervendem Hickhack endlich am 1. Januar 2005. Warum sind Sie gegen die Maut?
Bin ich ja gar nicht. Die Maut an sich ist ja eine vernünftige Sache, wenn die eingenommenen Gelder für eine Verbesserung der Infrastruktur verwendet würden. Das ist jedoch nur teilweise der Fall. Was vor allem wichtig wäre: Die Maut bedarf im EU-Rahmen einer Harmonisierung, damit das deutsche Transportgewerbe nicht im Wettbewerb benachteiligt wird. Denn noch ist es so, daß wir die höchste Mineral- und KfZ-Steuer zahlen - um nur zwei Beispiele zu nennen.
Listen Sie doch mal auf, womit Ihr Unternehmen durch die jetzige Mautregelung belastet wird...
Die Maut belastet jeden unserer LKW (Fahrzeuge über 12 Tonnen) mit jährlich etwa bis 18.000 bis 20.000 Euro, je nach Laufleistung. Die Transportkosten meines Unternehmens verteuern sich um 12 bis 15 Prozent. Und nun versucht die Bundesregierung auch noch, die ursprüngliche Maut von 12,4 Cent je Autobahnkilometer auf 15 Cent anzuheben. Wir sind da strikt dagegen. Denn nicht nur das Speditionsgewerbe ist Leidtragender, sondern letztlich der Endverbraucher.

( Harald Baumann, 23.08.2004 )

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