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Bald ein Bauzaunum den Hofwiesenpark

"Die Bundesgartenschau wird pünktlich im April 2007 eröffnet", versichert Dr. Ernst-Hermann Kubitz, der neue Mann in der Buga GmbH-Geschäftsführung, zur Pressekonferenz. Es herrsche Urlaubssperre, und in allen Büros werde gearbeitet. Nach außen sei das wenig sichtbar, doch wisse er von der großen Erwartungshaltung für das Gebiet an der Elster, sagte Dr. Kubitz. Öffentliche Baustellenbesichtigungen, die in den nächsten Tagen beginnen, sollen Abhilfe schaffen und über den Stand der Vorbereitungen informieren.
Als Riesenbaustelle wird sich demnächst der Hofwiesenpark darstellen. Zur Zeit ist hier noch die Stadt dabei, alte Bausubstanz abzureißen und abzuräumen. Im Herbst führt dann die Buga GmbH die Regie. "Wir arbeiten uns von unten nach oben", lachte der technische Leiter Udo Neumeyer. "Den Bereich Hofwiesenpark durchlaufen eine Reihe von Haupttrassen für Strom, Wärme, Wasser, Gas und Telefon", erklärte Projektbetreuer Frank Gräßler. Die Gesamtfläche des Hofwiesenparkes als Kernzone der Buga wird rund 90 000 Quadratmeter betragen. Nach den Tiefbauarbeiten wird der Boden modelliert. Etwa 55 000 Kubikmeter Erde müssen bewegt werden. Das sind etwa 3000 LKW, die allerdings nicht über die Geraer Straßen rollen werden, wie Dr. Kubitz versprach, sondern das sind Bewegungen im Gelände. Die Erdmassen, die auf diese Weise verschoben werden, bilden die Grundlage für das Spieloval, das Veranstaltungsoval und die Mulden. Nördlich vom Stadion wird die Mühlgrabenbrücke abgerissen und zunächst durch ein Provisorium ersetzt, es erfolgt der Abbruch des Textimasteges mit der Vorbereitung für die Errichtung der neuen Brücke, und auch im Küchengarten wird mit den Arbeiten begonnen, schildert Frank Gräßler die Aufgaben für die nächste Zeit. Im Küchengarten geht es zunächst um die Gestaltung des Wegekreuzes und die Sanierung des Springbrunnen. Hier müsse vor allem auf die denkmalschützerischen Kriterien geachtet werden. Für alleArbeiten beginnen jetzt Ausschreibungen. In den Hofwiesenpark werden etwa 20 bis 25 Millionen Euro investiert.
Baudezernent Ramon Miller versicherte, dass die Stadt in enger Abstimmung mit der Buga GmbH arbeite. Jetzt gehe es darum, die Sportstätten zeitgerecht zu verlagern. Das bedeute, dass bis November das Gelände beräumt sein muss. Nach dem Abriss der Panndorfhalle muss es zügig mit der Vierfelderhalle, dem Rollhockeyfeld, der Skaterbahn und dem Funktionshauses weitergehen.
400 Bäume hat die Buga GmbH schon geordert: Eichen, Linden und andere Laubgehölze. Das müsse man beizeiten tun, wusste Dr. Kubitz, da die Nachfrage nach großen Bäumen enorm groß sei. Frankreich zum Beispiel würde ganze Alleen aufkaufen. Die Geraer Buga-Bäume werden noch in den Baumschulen gepflegt und im nächsten Frühjahr in den Hofwiesenpark gesetzt. Streusel und Sahnehäubchen der Buga seien dann die Ausstellungen, die jetzt allerdings noch nicht an der Reihe seien.

( Helga Schubert, 13.08.2004 )

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