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Deutsch-französisches Spatzengezwitscher

Ein Gemisch von deutschen und französischen Lauten, Gestikulieren mit Händen und Füßen, Zeichensprache international, dazu gute Stimmung, sonniges Wetter und viele Ideen - das alles gehört zum Spatzcamp, das in diesem Jahr zum ersten Mal veranstaltet wird. Es führt Jungen und Mädchen im Alter von zehn bis zwölf Jahren aus der Picardie in Frankreich und aus Thüringen zusammen. Sie vereint, dass sie alle jeweils in ihren Bereichen Filme gedreht haben und dies jetzt gemeinsam tun wollen.
"Bereits vor einiger Zeit war die Idee entstanden, junge Filmemacher aus unterschiedlichen Ländern zusammenzubringen und ein gemeinsames Projekt zu verwirklichen", schilderte Geschäftsführerin der Stiftung GOLDENER SPATZ Margret Albers die Entstehungsgeschichte des Spatzcamps. Als die OTWA (Ostthüringer Wasser- und Abwasser GmbH) im Verbund des französischen Unternehmens Veolia Water in Gera ihre Arbeit aufnahmen, wollte sie gern ein einheimisches Projekt für Kinder und Jugendliche unterstützen. Was lag näher als den Goldenen Spatz zu wählen, der die Organisation übernahm, und als weitere Partner das PIXEL-Fernsehen vom Offenen Kanal und den Spieltraum des Vereins Begegnung gewann.
Während sich aus Frankreich 23 Kinder bewarben, waren es aus Thüringen nur 19. Insgesamt wurden 24 Kinder ausgewählt. Vor einer Woche lernten sie sich in "Brünings Linden" in Gera kennen. Viel Neugier stand auf den Gesichtern geschrieben, verständlicherweise bei den Kinder aus der Picardie auch etwas Müdligkeit, waren sie doch fast 20 Stunden unterwegs. Inzwischen nähert sich schon wieder der Abreisesonntag am 15. August. Und alle sind gespannt, wie ihre deutsch/französische Koproduktion, wenn sie sie am 14. August zum Treffen im Mariott-Hotel präsentiert, ankommt. "Die Kinder haben richtige Teamarbeit geleistet und sind mit großem Arbeitseifer ans Werk gegangen", schätzte Drehbuchautorin Usch Luhn, die als Regisseurin das Sagen am Set hatte, ein. Die Kinder waren in vier Gruppen aufgeteilt, die einen arbeiteten am Drehbuch, die anderen an der Kamera, am Schnitt und waren Hauptakteure in dem Film. Sprachschwierigkeiten gab es nicht. Obwohl vier Dolmetscher zur Verfügung standen, konnten sich die Camper gut verstehen. Es entstanden Freundschaften, die bestimmt nicht beim Au revoir/Auf Wiedersehen zu Ende sind.
"Das Spatzcamp war ein toller Erfolg" freut sich Stiftungschefin Margret Albers. Das nächste wird auf alle Fälle in zwei Jahren, immer in der Zeit zwischen zwei Festivals, stattfinden.

( Helga Schubert, 13.08.2004 )

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