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Geraer Unternehmen auf Erfolgskurs

So mancher Geraer rätselt: Sparda-Bank? Soll das heißen: Spar da, spar dort oder spar anderswo? Also, woher kommt der ungewöhnliche Name?
Vor über 100 Jahren gründeten Selbsthilfevereine der deutschen Eisenbahner eine Spar- und Darlehenskasse (also: Sparda). Später gab es in jeder Reichsbahndirektion eine eigenständige derartige Kasse. Nach dem Krieg wurden diese Spar- und Darlehenskassen zu Reichsbahnsparkassen, die 1970 fusionierten, zu einer einzigen Geldinstitution. Sie war nun Dienstleister für alle Angestellten der Deutschen Reichsbahn (und des ostdeutschen Verkehrswesens.
Eine erste Vertreterversammlung nach der Wende (Mai 1990) war praktisch die Geburtsstunde der Sparda-Bank Berlin für die neuen Länder. 2005 feiern wir also unser 15jähriges Bestehen. Seither sind wir für alle privaten Kunden offen und nicht nur für eine bestimmte Berufsgruppe. Derzeit gibt es 73 Geschäftsstellen, davon neun in Thüringen. Die Geraer Filiale besteht seit Januar 1995, feiert damit bald ihr Zehnjähriges.
In der Werbung treten Sie vollmundig auf. Da heißt es: "Wollen Sie bei Ihrer Bank König sein? Kommen Sie zu uns!" Na, hallo, was sollte die Kunden veranlassen, gerade zu Ihnen zu gehen?
Unter dem Motto "Freundlich & fair - Ihre genossenschaftliche Bank für Privatkunden" bieten wir klar strukturierte Produkte für alle finanziellen Kundenwünsche an, ob es sich um Kredite oder Anlagen handelt, um einen Bausparvertrag (Partner ist Schwäbisch-Hall) oder um eine Versicherung (Partner hier DEVK) oder aber auch um eine Fondsanlage (Partner ist die UNION-Investment) - all diese Angebote erfolgen zu günstigen Konditionen.
Besonders erwähnen möchte ich unser gebührenfreies Girokonto. So erklärte uns soeben die Stiftung Warentest im FINANZ-Test unter 129 Kontomodellen von 61 Filialbanken zum Testsieger. Sie stellte fest: "Bei der Sparda-Bank Berlin zahlen Sie keinen Cent für Konto und Karten - ganz ohne Bedingungen."
Wie Sie schon sagten, feiern Sie bald das Zehnjährige in Gera. Wie verlief die Entwicklung?
Wir haben 1995 mit 600 Girokonten begonnen. Heute sind es etwa 4700. Unser Einlagevolumen beträgt derzeit 39 Millionen, das Kreditvolumen 18,5 Millionen. Der Kundenstamm beläuft sich im Durchschnitt auf etwa 8000 Bürger. 2003 konnte die Sparda-Bank Berlin bereits zum vierten Male in Folge ihr bestes Geschäftsergebnis erzielen. Wie schon seit Jahren zahlen wir auch diesmal unseren Genossenschaftsmitgliedern sechs Prozent Dividende. Wir sind stolz darauf, dass unsere Geraer Filiale im vergangenen Jahr zur besten Thüringer Geschäftsstelle gekürt wurde.
Die Sparda-Bank Berlin ist derzeit die größte ostdeutsche Kreditgenossenschaft. Und sie ist auf dem besten Wege, die größte Kreditgenossenschaft in Europa zu werden.
Verschiedenen repräsentativen Umfragen zufolge, läßt allerorten der Kundenservice der Banken zunehmend zu wünschen übrig. Wieso glauben Sie besser zu sein als andere?
Nun zum einen, weil wir den genossenschaftlichen Gedanken pflegen, der besagt: Nicht das Produkt, sondern die Kundenbeziehung muss wirtschaftlich sein. Weil wir uns konsequent an den Kundenwünschen orientieren wollen, setzen wir auf den Vertriebswege-Mix. Also, der Kunde kann in der Filiale persönlich vorsprechen, er kann seine Bankgeschäfte übers Telefon abwickeln oder auch mit uns übers Internet kommunizieren.
Im Gegensatz zum allgemeinen Trend schließen wir keine Bankfilialen, sondern eröffnen weitere (Beispiel: Jena 2005). Unsere Geraer Filiale wurde personell aufgestockt. Um mehr Beratungszeit für die Kunden zu haben, wird 2005 die Technik modernisiert.
Ganz kurz: Wie sieht Ihre Biografie aus?
Ich bin gebürtiger Geraer, Jahrgang 1962, verheiratet, zwei Kinder. Ursprünglich habe ich Elektronikfacharbeiter mit Abitur gelernt, später Nachrichtentechnik studiert und nach der Wende auf Bankkaufmann umgesattelt. Praktische Kenntnisse konnte ich mir bei der Sparda-Bank Frankfurt/Main aneignen. Seit 1995 bin ich Geschäftsstellenleiter der Geraer Filiale.

( Harald Baumann, 06.08.2004 )

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