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Radnetz überschreitet die Ländergrenzen

Radfahrer werden in Zukunft in Gera noch besser in die Pedalen treten können. Bis zur Bundesgartenschau 2007 einsteht zwischen Mohrenplatz in Untermhaus bis zum Gessental auf 7,7 Kilometer ein völlig neuer Fahrradweg, teilte Verkehrsplaner Stefan Prüger mit. Unermüdliche kommen mit ihrem Zweirädrigen jedoch noch viel weiter. Der Radwanderweg gehört zur Thüringer Städtekette, die von Eisenach bis Altenburg führt und den Anschluss an den nationalen Radfernweg der D4-Route von Aachen bis Zittau bildet. Diese wiederum führt die Pedalritter bis nach Belgien und Polen. Unsere gesamte Region Ostthüringen und die angrenzenden Gebiete werden damit also für die Radtouristen noch interessanter als bisher.

Im Stadtgebiet von Gera wird die Thüringer Städtekette eine Länge von 13,6 Kilometer haben und führt von Stublach aus Bad Köstritz kommend bis ins Gessental in Richtung Ronneburg.

"Der Bau des Radwanderweges wird aus vielen Fördertöpfen gespeist, und die Strecke wird noch eine größere Bedeutung haben als der Elsterradweg", ist sich Stefan Prüger sicher. Der Plan sieht vor, beide Elsterufer im Bereich des Hofwiesenparks für Radfahrer auszubauen. Dazu gehört auch der bei den Geraern traditionell beliebte Faulenzerweg.

Da während der Buga der Hofwiesenpark eingezäunt ist, kann somit der Faulenzerweg als Fahrradweg genutzt werden. Nach der Buga können dann an beiden Uferwegen sogar Inlineskater, Fußgänger und Radfahrer die Strecke nutzen.
Eine gute Lösung biete sich auch am Südbahnhof/Comma/Heinrichstraße durch die Verknüpfung von Eisen-, Straßenbahn und Bus an, stellte der Verkehrsplaner fest.
Von der Ochsenbrücke unterquert der Radweg die Bahnanlagen, ebenso erfolgt für Fußgänger und Radfahrer eine Querungshilfe in der Straße der Völkerfreundschaft. Dann geht es weiter über Collis ins Gessental bis zum Stadtpark Ronneburg. "Es werden die schönsten Strecken sein" schwärmt Stefan Prüger.
Ab Bundesgartenschau im Jahr 2007 können Radler in Gera eine Strecke von 103 Kilometer bewältigen. Das sieht der Verkehrsplaner als großen Erfolg, "denn vor 1990 gab es in unserer Stadt Null Radverkehrsanlagen", stellte er fest.

( NG/hs, 30.07.2004 )

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