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Spareinlagen verhalfen zur positiven Bilanz

Ein Anspringen der Wirtschaft sei nicht zu verzeichnen gewesen, stellte Rainer Philippbaar von der Geraer Bank eG im Pressegespräch zur Vertreterversammlung fest. Trotzdem sei das Geschäftsjahr 2003 ähnlich verlaufen wie 2002, und es kam zu einer leichten Steigerung von vier Millionen Euro. Die Bilanzsumme weist insgesamt einen Betrag von 289,4 Millionen Euro auf. Das sei weniger auf das Kreditgeschäft zurückzuführen, sondern vielmehr auf die Erhöhung der Spareinlagen. Um so mehr freue er sich, versicherte Rainer Philippbaar, den 2825 Mitgliedern eine Dividende von 6,5 Prozent auszahlen zu können.

Die klassische Sparform erfreut sich wieder größerer Beliebtheit. In wirtschaftlich schwachen Zeiten will man das Geld zusammenhalten. Die Leute möchten zwar eigene vier Wände haben, doch müssen sie auch bezahlbar sein. "Wir sehen schließlich auch die soziale Komponente", sagte der Banker. "Ein Kredit für den Hausbau muss ja auch getilgt werden." Die Spareinlagen zeigen ein Wachstum um 3,1 Prozent.
Besonderer Beliebtheit erfreue sich bei der Geraer Bank das Mehrzinssparen mit einem betragsabhängigen Staffelzins. "Mehr als 60 Millionen Euro haben unsere Kunden in diesem Produkt angelegt", stellt er fest. Neuanlagen würden allerdings aufgrund des historisch sehr niedrigen Zinsniveaus und nicht unerheblichen Risiken bei einem Zinsanstieg überwiegend im kurzfristigen Bereich getätigt.
Rückläufig ist das Kreditgeschäft. "Das ist ein Ausdruck einer weiterhin verhaltenen Investitionstätigkeit der Unternehmungen in der Region Gera", schlussfolgerte Rainer Philippbaar.
Die planmäßigen Tilgungen in Höhe von 8,3 Millionen Euro und die gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Sondertilgungen in Höhe von 7 Millionen Euro konnten nicht durch die Vergabe von Neukrediten kompensiert werden. Die Kurswerte der Kundenwertpapiere, die in Depots bei der Geraer Bank angelegt und verwahrt werden, blieben mit rund 17 Millionen nahezu konstant. Die Fondsanlagen bei dem Verbundpartner Union Investment dagegen stiegen auf 37,5 Millionen Euro.
Nach dem ersten Halbjahr zu urteilen, verlaufe das Geschäftsjahr 2004 ähnlich wie 2003. Das Geschäft sei leicht angesprungen und ein Zuwachs von 1,2 Millionen Euro zu verzeichnen, freute sich der Vorstand. Nun gelte es, das Niveau zu halten. In die Zukunft geblickt, schließe er Fusionspläne innerhalb der Gruppe nicht aus, doch seien sie vorerst vom Tisch.


( Helga Schubert, 23.07.2004 )

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