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Junge Lindenkarree und attraktive Wassergräben

Wie flache Rechtecke auf einem Pfahl, so sehen sie noch aus die 30 Linden auf dem Innenhof der Tinzer Berufsakademie. Aber in ein paar Jahren haben sie miteinander einen geschlossenen Kronenschluss gebildet, und der Schlossplatz als Erholungs- und Tummelplatz für die Studenten wird von dem geschlossenen Baumkarree umsäumt. So blickt der Jenaer Landschaftsarchitekt Wolfram Stock zur Übergabe der Außenanlage in die Zukunft.
"Ich bin froh, dass das nicht alles ist, sondern es geht weiter", verriet er die nächsten Pläne. Dass sie Gestalt annehmen werden, dafür sorgt die Zusage von Dr. Thomas Bahr vom Thüringer Kultusministerium, der die finanzielle Seite zur Gestaltung der Außenanlage gesichert sieht.
"Die Linden blühen schon", freut sich der Direktor der Berufsakademie, Dr. Benno Kaufhold. Ihm war es wichtig, noch vor Semesterferien die Außenanalogen in Besitz zu nehmen. Die Studenten können auf dem Platz Boule-Spiel austragen oder an Tischen und Bänke - eigens für die Tinzer Einrichtung entwickelt, wie der Architekt betonte - Platz nehmen. Oberbürgermeister Ralf Rauch bestätigt, dass die Berufsakademie in Gera verwurzelt ist und schon jetzt zu einem Treffpunkt für die Studenten geworden ist.
Im Laufe der nächsten Jahre werden die jungen Leute noch viel mehr Spaß in ihrer Freizeit haben können, sogar Schlittschuhlaufen wird möglich sein. Nach den Plänen des Architekten Wolfram Stock sollen die alten Wassergräben, die einst das barocke Tinzer Gebäude zum Wasserschloss werden ließen, auch das neue Haus umspielen. 10 cm tiefe Wassergräben auf einer Fläche von 5000 Quadratmeter werden die Anlage säumen. Es sei auch daran gedacht, das jetzige provisorische Parkplatzareal abzusenken und mit Wasser zu füllen. Gespeist wird alles aus aufgefangenem Regenwasser.
Bis zur Bundesgartenschau 2007 wird sich dem Besucher ein völlig neuer Blick bieten, schildert der Architekt seine Vision. Dann öffnet sich der Blick von der Siemensstraße aus auf das sanierte Schloss, den Neubau und die Anlagen mit dem Lindenkarree. Für den Neubau, der Anfang des Jahres übergeben worden war, zeichneten die Architekten Worschech & Partner verantwortlich. Als nächste wird die Fassade des Schlosses erneuert und dann geht es an die Freilegung der Wassergräben.

( 16.07.2004 )

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